Druckgeräteverwendungs-Verordnung

Druckgeräteverwendungs-Verordnung

«Die Verordnung über die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Verwendung von Druckgeräten» ist seit 1. Juli 2007 in Kraft.

Druckgeräte

Die Druckgeräteverwendungsverordnung (DGVV)(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet)  regelt die Anforderungen an die Aufstellung, den Betrieb und die Instandhaltung von Druckgeräten. Die Bestimmungen der Druckgeräteverwendungsverordnung werden seit 2007 in der EKAS-Richtlinie «Druckgeräte»(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet)  konkretisiert.

Für Betriebe, die dem Unfallversicherungsgesetz(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet)  (UVG) unterstellt sind, löst die Druckgeräteverwendungsverordnung bezüglich der Verwendung von Druckgeräten die bisherigen Verordnungen betreffend Dampfkesseln (VO 25) bzw. Druckbehältern (VO 38) ab. Die Anforderungen an die Herstellung von Druckgeräten sind hingegen in der Druckgeräteverordnung(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet)  bzw. der Druckbehälterverordnung(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet)  festgelegt.

Die wesentlichen Änderungen

  • Anstelle des Bewilligungsverfahrens und der Abnahmeinspektion tritt ein Meldeverfahren.
  • Die Betriebe erhalten die Möglichkeit, vermehrt Eigenverantwortung zu übernehmen.
  • Die Inspektionsintervalle werden vereinheitlicht.

Meldepflicht

Die Betriebe müssen Druckgeräte vor der Inbetriebnahme sowie bei wesentlichen Änderungen der Suva schriftlich melden. Die Meldung kann mit einem der Meldeformulare (siehe rechts oben) erfolgen und muss die wichtigsten Angaben für die Beurteilung enthalten. Welche Druckgeräte meldepflichtig sind, erfahren Sie hier:
Liste der meldepflichtigen Druckgeräte, Art. 1 DGVV(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet) 

Weshalb eine Meldepflicht?

Ziele des Meldeverfahrens:

  • Registrierung der in Verkehr gebrachten Druckbehälter, damit die Inspektionsintervalle festgelegt und den Betrieben die regelmässig durchzuführenden Inspektionen angezeigt werden können
  • Beurteilung von Aufstellungsstandort und erforderlichen Schutzmassnahmen vor der Inbetriebnahme
  • Prüfung von Anträgen auf Übernahme von Eigenverantwortung durch die Betriebe

Nach der Beurteilung der Meldung werden dem Betrieb von der Suva schriftlich die Inspektionsintervalle, allfällige weitere Massnahmen sowie der Bescheid bei Anträgen zur Übernahme von Eigenverantwortung bekannt gegeben. Die Suva kann zur Beurteilung der Meldungen Rücksprache mit der beauftragten Fachorganisation (SVTI) nehmen.

Gestützt auf die bestätigten Inspektionsintervalle bietet der SVTI die Betriebe für die notwendigen wiederkehrenden Inspektionen auf, welche nicht in Eigenverantwortung durchgeführt werden können.

Informationen und Links