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Denken Sie immer daran: Waldarbeit bleibt gefährlich.
Leben bewahren mit «Vision 250 Leben» und «Asbest»
Denken Sie immer daran: Waldarbeit bleibt gefährlich.

Ziele
Mit unserer Kampagne «Risikoverhalten Forst» wollen wir 3 Ziele erreichen. Dies gelingt uns nur, wenn wir auch Sie dafür gewinnen können. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir
- die Schwere der Berufsunfälle in den Forstbetrieben wesentlich vermindern und deren Häufigkeit um 25 Prozent senken
- die Zahl der Unfälle beim Fällen von Bäumen halbieren
- dafür sorgen, dass Lernende nicht häufiger verunfallen als ihre älteren Kollegen
Schwerpunkte beim Umsetzen
- Sensibilisieren: sicheres Verhalten will gelernt sein
- Anwenden: Sicherheitsregeln befolgen und kontrollieren
- Verbessern: Die Grundausbildung der Forstwarte
Unfallgeschehen in den Forstbetrieben
Berufsunfälle pro 1000 Vollbeschäftigte in Suva-versicherten Forstbetrieben (Klasse 42B)

Unfall Nummer eins: das Fällen von Bäumen
Die Analyse von 433 Berufsunfällen in einem Jahr ergab Folgendes:
- Beim Fällen von Bäumen geschehen am meisten Unfälle
- Fast jeder zweite Lernende verunfallte im betreffenden Jahr
- Neue Mitarbeitende verunfallen viel häufiger als solche, die schon mehr als 2 Jahre im Betrieb sind
Sensibilisieren: Sicheres Verhalten will gelernt sein
- «Zehn lebenswichtigen Regeln für die Waldarbeit»
- «Der Rückzugsort – meine Lebensversicherung»:
- Unfallbeispiele
Zehn lebenswichtige Regeln für die Waldarbeit
Die «Zehn lebenswichtigen Regeln für die Waldarbeit» hat die Suva in enger Zusammenarbeit mit den Verbänden Waldwirtschaft Schweiz, Forstunternehmer Schweiz, Schweizer Forstpersonal und weiteren Arbeitnehmenden erarbeitet. Eine der zentralen Botschaften lautet: «Wenn Gefahr für Leben und Gesundheit droht, sage ich Stopp».
«Der Rückzugsort – meine Lebensversicherung»
Ein Schwerpunkt der Kampagne ist der sichere Rückzugsort nach dem Zu-Fall-Bringen des Baums. Im Zentrum steht ein rotes Tuch(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet) – ein praktisches Hilfsmittel für das Markieren des Rückzugsorts.
Der Kurzfilm «Der Rückzugsort – meine Lebensversicherung» weist eindrücklich auf den Missstand hin, dass der Rückzugsort nicht konsequent genug aufgesucht wird.
Unfallbeispiele
Aus den Fehlern von anderen lernen: Unfallbeispiele zeigen auf, worauf man besonders achten muss.
Anwenden: Sicherheitsregeln befolgen und kontrollieren
Damit die Sicherheitsregeln konsequent und lückenlos angewendet werden, ist vermehrte Kontrolle unerlässlich. Spezialisten führen Arbeitsplatzkontrollen durch Kontrollfragen zu «Zehn lebenswichtige Regel für die Waldarbeit» (142 KB)(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet; Dieses Dokument ist nicht barrierefrei.). Zudem werden Unfälle beim Fällen von Bäumen gezielt abgeklärt.
Bei der Überprüfung des betrieblichen Sicherheitskonzepts thematisieren unsere Fachleute den Einsatz der Hilfsmittel zur Gefahrenermittlung und Massnahmeplanung; zum Beispiel die Verwendung der Checkliste «Arbeitsvorbereitung (AVOR)» und die Beschreibungen von Arbeitsverfahren mit den dazugehörenden Gefährdungen und Massnahmen, die speziell auf die Verhältnisse der Betriebe in der Schweiz zugeschnitten sind.
Verbessern: Die Grundausbildung der Forstwarte
- Eignung der Ausbildungsbetriebe: Auditprotokoll (153 KB)(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet; Dieses Dokument ist nicht barrierefrei.)
- Anforderungsprofil für Lernende (62 KB)(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet; Dieses Dokument ist nicht barrierefrei.)
- Ausbilden im Lehrbetriebsverbund: Dokumentation für forstliche Lehrbetriebe
- Aufgaben und Zuständigkeiten in forstlichen Lehrbetrieben (110 KB)(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet; Dieses Dokument ist nicht barrierefrei.)
- FALTI(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet) mit Gebrauchsanleitung(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet)
Eignung der Ausbildungsbetriebe
Künftig sollen Ausbildungsbetriebe vertieft auf ihre Eignung hin überprüft werden. Dafür steht eine Kriterienliste in Form eines Auditprotokoll (153 KB)(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet; Dieses Dokument ist nicht barrierefrei.) zur Verfügung.
Anforderungsprofil für Lernende
Eine Arbeitsgruppe der CODOC hat das Anforderungsprofil für Lernende (62 KB)(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet; Dieses Dokument ist nicht barrierefrei.) entwickelt. Damit wollen wir erreichen, dass nur geeignete Personen die Grundausbildung zum Forstwart beginnen.
Ausbilden im Lehrbetriebsverbund
Damit der Bedarf an ausgebildeten forstlichen Arbeitskräften auch in Zukunft gedeckt werden kann, braucht es ein entsprechendes Lehrstellenangebot. Das Berufbildungsgesetz ermöglicht den zahlreichen Kleinbetrieben die Zusammenarbeit in Lehrbetriebsverbünden. Dazu steht ihnen das Dossier Ausbilden im Lehrbetriebsverbund – Dokumentation für forstliche Lehrbetriebe mit Vorlagen und Beispielen zur Verfügung.
Aufgaben und Zuständigkeiten in forstlichen Lehrbetrieben
Um im Betrieb eine zielführende Betreuung der Lernenden sicherzustellen, haben wir das Merkblatt Aufgaben und Zuständigkeiten in forstlichen Lehrbetrieben (110 KB)(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet; Dieses Dokument ist nicht barrierefrei.) erarbeitet. Damit soll die Rolle des Berufsbildners im Betrieb geklärt werden.
FALTI: ein Hilfsmittel zur Gefährdungserkennung
Mit FALTI(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet) , dem Hilfsmittel zur Gefährdungserkennung (mit Gebrauchsanleitung(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet) ), wollen wir das sichere Verhalten des Einzelnen fördern. Die Berufsbildner lernen die Anwendung von FALTI im Rahmen einer Weiterbildung kennen.
