Unfallstatistik Freizeitunfälle

Beratung Freizeitsicherheit

Unfallstatistik Freizeitunfälle

Anzahl Freizeitunfälle und Berufsunfälle

Anzahl Unfälle BU - NBU
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Bis in die 1980-er Jahre waren deutlich mehr Unfälle im Beruf als in der Freizeit zu verzeichnen.  Durch Verkürzung der Arbeitszeit und die Abnahme des Beschäftigungsanteils in Industrie und Gewerbe nahm die Anzahl der Berufsunfälle stetig ab. Auch strengere gesetzliche Vorschriften , die Verbesserung der Sicherheitsstandards bei technischen Geräten sowie die Präventionsanstrengungen der Sicherheitsverantwortlichen in den Unternehmen und die Präventionsarbeit der Suva trugen  wesentlich zu dieser Abnahme bei.

Gleichzeitig zu dieser Entwicklung nahmen die Unfälle in der Freizeit deutlich zu. Im Jahr 2009 wurden 66 Prozent der anerkannten Unfälle in der Freizeit und 34 Prozent im Beruf verursacht. Durch diese Entwicklung kommt der Unfallprävention in der Freizeit  immer mehr Bedeutung zu. Im Rahmen der Betriebsberatungen werden den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern wertvolle Tipps für eine sichere Freizeit vermittelt.

Aufteilung der Freizeitunfälle nach Tätigkeit

Anzahl Freizeitunfälle nach Tätigkeit
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Die meisten Unfälle in der Freizeit ereignen sich bei sportlichen Aktivitäten sowie bei Tätigkeiten in Haus und Garten.  Auch beim Ausgehen, Spazieren, Wandern und Reisen wird eine grosse Zahl an Freizeitunfällen verursacht.  

Anteil Strassenverkehrsunfälle an allen Freizeitunfällen

Anteil Strassenverkehrsunfälle an allen Freizeitunfällen
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12 Prozent  aller Freizeitunfälle sind Strassenverkehrsunfälle.

Anteil der verschiedenen Fahrzeuge bei den Strassenverkehrsunfällen ??????

Strassenverkehrsunfälle
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Die absolut häufigsten Strassenverkehrsunfälle gibt es mit Personenwagen und mit Fahrrädern.

Da das Unfallrisiko bei einem Transportmittel u.a. abhängig ist von der Expositionszeit, bedeuten diese hohen Unfallzahlen nicht, dass das Risiko für einen Unfall bei den Auto- und/oder Fahrradfahrern höher ist als bei den übrigen Verkehrsteilnehmern.

Freizeitunfälle bei Sport und Spiel

Unfälle bei Sport und Spiel
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Von den Freizeitunfällen waren 160'652 Sportunfälle. An erster Stelle steht der Fussball , dicht gefolgt von Ski- und Snowboard .

Betriebe und Unternehmen können ihrerseits durch Sensibilisierung und weitere Präventionsmassnahmen mithelfen die Freizeitunfälle zu reduzieren. Zum Beispiel mit dem Absenzenmanagement können die Kosten für Arbeitsausfälle zusätzlich gesenkt werden.

Trotz der vielen Unfälle beim Sport sind sicherheitsbewusste körperliche Aktivitäten zu fördern. Gesundheitsökonomische Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass der Nutzen von genügend Bewegung für die Volksgesundheit die Kosten der Unfälle bei solchen Aktivitäten bei weitem kompensiert.