Unfälle in Snowparks vermeiden

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Unfälle in Snowparks vermeiden

Halfpipes, Sprünge oder Cross-Strecken: Snowparks sind für immer mehr junge Fahrer eine grosse Attraktion. Doch sie sind nicht ohne Risiken. In den Parkanlagen kommt es jährlich zu 4800 Unfällen – teils mit gravierenden Folgen. In 60 Prozent aller Fälle sind die Verunfallten zwischen 10 bis 19 Jahre alt. Die Stürze aus grosser Höhe führen oft zu schweren Verletzungen.

Snowpark

Hilfreich ist eine gute Vorbereitung

Bereits vor der Wintersaison sollten Sie Kondition trainieren. Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit sind für Sprünge und Fahrten in Snowparks eine wichtige Voraussetzung. Empfehlenswert ist auch der Besuch eines Snowpark-Kurses.

Tipps für Ihre Sicherheit in Snowparks

  1. Helm, Rückenprotektor und Handgelenkschoner tragen
  2. Aufwärmen und Einfahren auf der Piste
  3. Besichtigung der Elemente
  4. Einschätzen der Anforderungen durch Beobachten und Nachfragen
  5. Auswahl der Elemente und Tricks nach eigenem Können
  6. Lenkung der Gedanken auf die Fahrt
  7. Geschwindigkeit, Absprung und Flugweite auf die Landezone des Elements anpassen
  8. Freigabe der Landezone durch Wegfahren
  9. Pausen einlegen

    Snowparks werden durch Tafeln mit Verhaltenshinweisen offiziell markiert. In der App «Slope Track» finden Sie weitere Informationen zu den Regeln.

Möchten Sie vertieft wissen, welche verhaltensbezogenen Einflussfaktoren auf Schneesportunfälle in Snowparks wirken?

Samuli Aegerter, Kampagnenleiter Schneesport der Suva, beleuchtet diese in seiner Masterarbeit und zeigt auf, welche Empfehlungen daraus abgeleitet werden können. Die gedruckte Version ist beim Grin Verlag(Link wird in einem neuen Fenster geöffnet)  für ca. 40.- Franken erhältlich.