Heilkostenmanagement

Heilkostenmanagement

Durch ein aktives Heilkostenmanagement und kostendämpfende Massnahmen behält die Suva die Kostenentwicklung im Griff.

Heilkosten sind:

  • Kosten für medizinische und therapeutische Behandlungen von Verunfallten wie z.B. ärztliche Leistungen (Arzt/Spital), Physiotherapie, Orthopädietechnik, Ambulanztransporte
  • Kosten, die im Zusammenhang mit der Reintegration von Verunfallten stehen wie z.B. Stellenvermittler oder Berufsberater

Die Kosten im Gesundheitswesen – insbesondere die Heilkosten – steigen seit Jahren. Gründe dafür sind u.a. komplexere Behandlungsmethoden, aufwendige und teure Forschung, gehobene Ansprüche der Gesellschaft, steigende Lebenserwartung und Mehrkosten für medizinische Behandlungen nach der Pensionierung.

Was macht die Suva gegen den Kostenanstieg?

Im Rahmen der Schadenerledigung behält die Suva die Heilkostenentwicklung im Griff, ohne dabei die Leistungen einzuschränken.

Massnahmen zur Dämpfung des Kostenanstiegs sind:

  • konsequente Rechnungskontrolle
  • einheitliche Rechnungsformulare und Standards für Leistungserbringer
  • kostenlose Bereitstellung von Software für Leistungserbringer
  • Tarifvereinbarungen mit Ärzten, Spitälern, Therapeuten usw.
  • Beratungen der Leistungserbringer zur Tarifanwendung
  • Zurückweisung unberechtigter Ansprüche

Durch diese Massnahmen spart die Suva jährlich rund 100 Millionen Franken.

Dank automatisierter Rechnungsprüfung können mehr Mitarbeitende für die individuelle Betreuung von Verunfallten (Case Management) eingesetzt werden.

Was ist Heilkostenmanagement?

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