Achtung, Laserstrahl!

Laserpointer sind kein Spielzeug  

  • Personen mit Laserpointern zu bestrahlen, kann zu schweren Augenverletzungen und Folgeunfällen führen. Es ist deshalb verboten.
  • Trotzdem nehmen Unfälle mit Laserpointern zu.
  • Wenn Sie mit einem Laserpointer geblendet werden: Schützen Sie sich, indem Sie die Augen schliessen und sich abwenden.
  • Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie von einem Laserpointer ins Auge getroffen wurden.

Unfälle mit Laserpointern nehmen zu

Immer wieder geraten Laserpointer negativ in die Schlagzeilen. Denn manche Benutzer erlauben sich den zweifelhaften Spass, damit auf Passanten, Autofahrer, Lastwagen- und Buschauffeure, Lokomotivführer oder gar Flugzeugpiloten zielen. Das ist alles andere als harmlos. Die Suva registriert seit 2009 eine Zunahme von Unfällen mit Laserpointern.

Es drohen schwere Augenverletzungen

In der Mehrzahl der Fälle trägt niemand bleibende Gesundheitsschäden davon. Vereinzelt kommt es aber zu schwerwiegenden Augenverletzungen. Zudem darf die Gefahr nicht unterschätzt werden, dass das Blenden von Chauffeuren oder Piloten Folgeunfälle verursachen kann, weil die Getroffenen irritiert und abgelenkt werden. Auch die Ungewissheit, ob man verletzt wurde, kann zu Unaufmerksamkeit führen, die schwerwiegende Folgen haben kann.

Was tun, wenn man mit einem Laser geblendet wurde?

In jedem Fall ist zu empfehlen, nach einer Bestrahlung durch einen Laserpointer sofort einen Arzt aufzusuchen. Auch deshalb, weil mögliche Verletzungen nicht immer gleich zu Beschwerden führen und so unterschätzt werden können.

Wie kann man sich vor Laserpointern schützen?

Grundsätzlich kann man sich mit Laserschutzbrillen vor Blendungen und Augenverletzungen durch Laserpointer schützen. Diese müssen aber den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. So eignet sich zum Beispiel der Einsatz von Laserschutzbrillen nur bedingt für das Führen von Fahrzeugen im öffentlichen Verkehr. Denn Laserschutzbrillen können die Farbwahrnehmung einschränken.

Was ist beim Umgang mit Laserpointern grundsätzlich zu beachten?

Laserpointer sind definitiv kein Spielzeug. Kurz zusammengefasst gilt Folgendes:

  • Personen zu bestrahlen oder absichtlich in Laserpointer zu blicken, ist für die Augen der Betroffenen schädlich.
  • Wer trotzdem von einem Laserpointer ins Auge getroffen wird, sollte bewusst die Augen schliessen und sich sofort abwenden.
  • Personen oder Verkehrsmitteln mit Laserpointern aller Art zu bestrahlen ist verboten  .
  • Laserpointer müssen einer Laserklasse zugeteilt sein. Sie dürfen höchsten der Laserklasse 2 angehören (maximal 1 Milliwatt Leistung).
  • Das Inverkehrbringen von Laserpointern höherer Laserklassen (3B und 4) ist in der Schweiz verboten . Denn von diesen geht beim Bestrahlen von Augen und der Haut eine grosse Gefahr aus.