Arbeiter mit Hitzeschutzanzügen, Handschuhen und Helmen beim Metallgiessen.

Schutzkleidung Wenn es eine PSA für den ganzen Körper braucht

  • Der Arbeitgeber muss für eine angemessene Schutzkleidung der Mitarbeitenden bei gefährlichen Arbeiten sorgen.
  • Schutzkleidung sollte nicht nur die geltenden Normen erfüllen, sondern auch bedürfnisgerecht sein.
  • Arbeitsbekleidung gilt nicht als Schutzkleidung.

Erkenntnisse aus der Praxis

Bei manchen Arbeiten ist der menschliche Körper vielfältigen Gefährdungen ausgesetzt. Deshalb muss der Arbeitgeber seinen Mitarbeitenden zweckmässige, physiologisch einwandfreie und qualitativ hochwertige Bekleidung zur Verfügung stellen. Die Auswahl der richtigen Schutzkleidung trägt dazu bei, Unfälle und Berufskrankheiten zu vermeiden.

In der Praxis zeigt sich oft, dass die eingesetzte Schutzkleidung wohl die geltenden Normen erfüllt, aber bezüglich Passform und Tragkomfort nicht den Bedürfnissen der Mitarbeitenden entspricht. Diesbezüglich besteht in manchen Unternehmen Handlungsbedarf.

Arbeitskleidung gilt üblicherweise nicht als Schutzkleidung. Sie wird anstelle, als Ergänzung oder zum Schutz der Privatkleidung getragen.

Gefährdungen: Wovor schützt Schutzkleidung?
  • mechanische Einwirkungen, z.B. spitze und scharfe Gegenstände, sich bewegende Teile von Maschinen
  • chemische Einwirkungen, z.B. Säuren, Laugen, Lösemittel, Stäube, Öle
  • biologische Einwirkungen z.B. Bakterien, Viren, Pilze
  • thermische Einwirkungen, z.B. Wärmestrahlung, Kontaktwärme, glühende Teilchen, Flüssigmetallspritzer, Flammen, Lichtbogen, Kälte
  • physikalische Einwirkungen, z.B. Strahlung, Nässe, Stäube
  • elektrische Einwirkungen, z.B. Berührungsspannung, Funkenbildung – auch durch elektrische Entladungen
  • Nichterkennbarkeit der Person, z.B. Arbeiten im Strassen- bzw. Verkehrsbereich
  • Einwirkung von Feuchte und Witterung, z.B. Arbeiten im Freien

Welche Arten von Schutzkleidung gibt es?

Chemikalienschutzkleidung wird als Schutz gegen flüssige, teilweise auch gegen feste (feinkörnige) und gasförmige Chemikalien benötigt.

Die harmonisierten Normen für Chemikalienschutzkleidung enthalten Anforderungen an das Material, die Nähte und Verbindungen sowie die gesamte Schutzkleidung. Sämtliche Schutzkleidungen gegen gefährliche Chemikalien, ionisierende Strahlung usw. fallen in die CE-Kategorie III Innerhalb dieser Kategorie wurden 6 Schutzgrade (Typen) definiert.

Diese Schutztypen sagen aus, wie dicht ein Anzug ist gegenüber bestimmten Expositionsarten (Gas, Flüssigkeit oder Staub).

Ganzkörper-Schutzanzüge haben immer eine Kapuze oder Haube. Die jeweils niedrigere Typenklasse (= höherer Schutz) beinhaltet immer die Merkmale der höheren Typenklassen. Das heisst: Schutzkleidung des Typs 4 beinhaltet automatisch auch Typ 5 und 6.

Person mit Schutzanzug und Gasmaske bei der Arbeit an einer Grossmaschine
Beispiel für einen Ganzkörper-Schutzanzug
Typ 1: Gasdichte Chemikalienschutzanzüge

Norm: EN 943-1, EN 943-2

  • 1a. Gasdichter Chemikalienschutzanzug mit einer Atemluftversorgung, die im Schutzanzug getragen wird und von der Umgebungsluft unabhängig ist
  • 1b. Gasdichter Chemikalienschutzanzug mit einer Atemluftversorgung, die sich ausserhalb des Schutzanzugs befindet und von der Umgebungsluft unabhängig ist
  • 1c. Gasdichter Chemikalienschutzanzug mit einer Atemluftversorgung mit Überdruck (z. B. aus externer Leitung)
Typ 2: Nicht gasdichte Chemikalienschutzanzüge

Norm: EN 943-1

Chemikalienschutzanzug mit Atemluftversorgung mit Überdruck

Typ 3: Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien (flüssigkeitsdicht)

Norm: EN 14605

Ganzkörper-Schutzanzüge oder Vollschutz-Anzüge mit flüssigkeitsdichten Verbindungen zwischen den verschiedenen Teilen der Kleidung, das heisst zwischen Schutzanzug und (wenn vorhanden) Stiefeln, Handschuhen, Haube, Atemschutz. Zum Beispiel Overalls mit oder ohne Handschuhe, Stiefel usw.

Typ 4: Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien (spraydicht)

Norm: EN 14605

Ganzkörper-Schutzanzüge oder Vollschutz-Anzüge mit spraydichten Verbindungen zwischen den verschiedenen Teilen der Kleidung, das heisst zwischen Schutzanzug und (wenn vorhanden) Stiefeln, Handschuhen, Haube, Atemschutz. Zum Beispiel Overalls mit oder ohne Handschuhe, Stiefel usw.

Typ 5: Schutzkleidung gegen Teilchen fester Chemikalien

Norm: EN ISO 13982-1

Ganzkörper-Schutzanzüge zum Schutz gegen feste Partikel und Aerosole. Der Anzug muss sogenannte Minimum-Innenleckage-Werte erfüllen.

Typ 6: Begrenzt sprühdichte Schutzkleidung

Norm: EN 13034

  • Ganzkörper-Schutzanzüge gegen Sprühnebel (flüssige Partikel). Der Anzug erfüllt die Anforderungen der reduzierten Sprüh-Prüfung nach EN ISO 17491.
  • Teilkörperschutz. Kleidungsstücke, die nur einen Teil des Körpers bedecken, jedoch die Anforderungen der reduzierten Sprüh-Prüfung nach EN ISO 17491 erfüllen.

Schutzkleidung für hitzeexponierte Industriearbeiter schützt gegen den kurzzeitigen Kontakt mit Flammen und/oder Strahlungshitze, grosse geschmolzene Metallspritzer oder Kombinationen davon. (Sie ist nicht bestimmt als Schutzkleidung für die Feuerwehr und Schweisser.)

Hitze- und Brandschutzbekleidung besteht aus schwer- oder nichtentfammbaren Spezialfasern, z. B. Glasfasern, Aramiden oder Polyimiden, bzw. aus flammhemmend ausgerüstetem Baumwoll- oder Wollgewebe. Eine reflektierende Beschichtung mit Aluminium verringert die Einwirkung von Wärmestrahlung erheblich.

Person in einem Hitzeschutzanzug
Hitzeschutzkleidung
Leistungsanforderungen und Leistungsstufen von Hitzeschutzkleidung

Für Hitzeschutzkleidung gibt es die unterschiedlichen Leistungsanforderungen A, B, C, D, und E, welche die Schutzwirkung der Kleidung beschreiben. Im Piktogramm zur Kennzeichnung des Produkts werden zusätzlich Leistungsstufen der entsprechenden Schutzwirkung durch Zahlen (1 = niedrigste Leistungsstufe) dargestellt:

  • A: begrenzte Flammenausbreitung – Prüfung nach EN ISO 15025 und EN ISO 14116 (Stufen 1–3)
  • B: Schutz vor Konvektionswärme – Prüfung nach EN 367 (Stufen 1–5)
  • C: Schutz vor Wärmestrahlung – Prüfung nach EN ISO 6942 (Stufen 1–4)
  • D: Schutz vor flüssigen Aluminium-Spritzern – Prüfung nach EN ISO 9185 (Stufen 1–3)
  • E: Schutz vor flüssigen Eisen-Spritzern – Prüfung nach EN ISO 9185 (Stufen 1–3)
Kennzeichnungsbeispiel

Schutzkleidung, die der Norm EN ISO 11612 entspricht, muss die Anforderungen nach Buchstaben A (begrenzte Flammenausbreitung) plus mindestens eine weitere der angeführten Anforderungen (mit mindestens Leistungsstufe 1) erfüllen.

Schutz gegen flüssiges Metall

Bei den Leistungsanforderungen D und E werden zusätzlich besondere Kleidungsmerkmale eingehalten, die ein Eindringen von geschmolzenem Metall in die Kleidung verhindern (entsprechende Ausführung der Taschen, der Jacken- und Hosenlänge, der Nähte usw.).

Person in einem Hitzeschutzanzug
Hitzeschutzkleidung
Unterkleidung verbessert die Schutzwirkung

Bei Hitzearbeiten muss Unterbekleidung aus Baumwolle, besser noch aus Wolle oder Spezialfasern getragen werden. Sie erhöht die Schutzwirkung der Hitzeschutzkleidung und verbessert den Tragekomfort.

Kälteschutzkleidung wird bei Umgebungstemperaturen unterhalb von  –5°C eingesetzt. Sie soll gegen extreme Kälteeinwirkung schützen, beispielsweise bei Arbeiten in Kühlräumen, bei Arbeiten im Freien bei sehr niedrigen Temperaturen, bei bewegungsarmen Tätigkeiten im Freien während der kalten Jahreszeit.

Leistungsstufen der Wärmeisolierung

Die Norm EN 342 enthält Anforderungen an die Wärmeisolierung des gesamten Bekleidungssystems einschliesslich Unterbekleidung, an die Luftdurchlässigkeit (drei Stufen: 1 = hoch, 3 = niedrig) und an den Wasserdampfdurchgangswiderstand (drei Stufen: 1 = hoch, 3 = niedrig).

Die im Vergleich zur Schutzkleidung gegen schlechtes Wetter wesentlich bessere Wärmedämmung wird im Allgemeinen durch mehrschichtige, wattierte und gesteppte Natur- oder Kunstfasergewebe erreicht.

Schweisserschutzkleidung soll den Träger gegen Schweissperlen (kleine Metallspritzer), kurzzeitigen Kontakt mit Flammen und UV-Strahlung schützen. Die Anzugsoberfläche muss möglichst glatt und geschlossen sein. Taschen müssen mit Patten, die nicht in die Tasche gesteckt werden können, verschliessbar sein. Heisse Teilchen dürfen weder eindringen noch sich ablagern können.

Als Materialien eignen sich spezielle textile Flächengebilde oder hitzebeständiges Leder. Besonders gefährdete Körperteile wie Brust, Bauch, Ober- und Unterschenkel müssen gegebenenfalls mit Schutzschürzen, -ärmeln und Gamaschen zusätzlich geschützt werden. Das Brennverhalten der Bekleidung muss nach EN ISO 11611 geprüft werden.

Sie dient dem Schutz des Trägers vor radioaktiver Kontamination durch Kontakt mit flüssigen oder festen Substanzen oder durch atmosphärische Verschmutzungen (durch feste Partikel, Gase oder Dämpfe).

Vergleichbar ist diese Art Schutzkleidung mit Chemikalienschutzkleidung nach EN 943, dabei kann jedoch eine Zusatzanforderung zum Schutz gegen Tritium bestehen.

Wetterschutzkleidung wird zusätzlich zur Oberbekleidung bei Arbeiten im Freien getragen. Die wichtigsten Eigenschaften dieser Bekleidung sind Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität.

Die Wasserdichtigkeit wird sowohl am Aussenmaterial als auch an den Nähten überprüft und in 3 Klassen angegeben (die beste Klasse ist 3).

Die Atmungsaktivität oder der Wasserdampfdurchgangswiderstand wird ebenfalls in 3 Klassen eingeteilt. Klasse 3 stellt die beste Atmungsaktivität dar.

In EN 343 sind Empfehlungen für die Tragdauer von Bekleidung der unterschiedlichen Atmungsaktivitäts-Klassen enthalten.

Warnkleidung dient dazu, dass ihr Träger in gefährlichen Situationen auffällt, und zwar bei allen möglichen Lichtverhältnissen am Tag sowie in der Dämmerung und Dunkelheit beim Anstrahlen mit Fahrzeugscheinwerfern.

Es sind Leistungsanforderungen an die Warnfarbe und die retroreflektierenden Materialien festgelegt wie auch an die Mindestgrösse und Anordnung der Warnflächen.
Mögliche Farben des Hintergrundmaterials sind: fluoreszierendes Orangerot, fluoreszierendes Gelb, fluoreszierendes Rot.

Es gibt drei Klassen von Warnkleidung, die sich aus den Mindestflächen des Hintergrundmaterials und des retroreflektierenden Materials ergeben.

Person mit Warnkleidung in der Dämmerung auf einer Strasse
Warnkleidung für Strassenarbeiten und Baustellenverkehr

Die Anforderungen an Warnkleider auf Strassen und Baustellen finden Sie im Factsheet «Warnkleidung für Arbeiten im Bereich von Strassen und Baustellenverkehr» (siehe dazu «Weiteres Material» ganz unten auf dieser Seite).
Zur Präzisierung der Norm SN EN ISO 20471 «Warnkleidung – Prüfverfahren und Anforderungen» hat der Schweizerische Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute VSS die Norm SN 640710 veröffentlicht. In der neuesten Ausgabe, mit einer Übergangsfrist für die Umsetzung bis Ende 2016, sind folgende Anforderungen aufgeführt:

  • In der Schweiz kommen die Klassen 2 und 3 zur Anwendung. Die Klasse 1 ist nicht zulässig.
  • Für Personen, die auf oder an öffentlichen Strassen oder auf Baustellen im Bereich von Verkehrswegen mit Logistik- und Baumaschinenverkehr arbeiten sind folgende Bekleidungsvarianten möglich:
    - ein Kleidungsstück der Klasse 3 (Overall), welches Torso und Beine bedeckt (lange Hosenbeine)
    - zwei Kleidungsstücke der Klasse 2 in Kombination von Ober- und Unterteil mit langen Hosenbeinen
    - zwei Kleidungsstücke in Kombination von Ober- und Unterteil mit langen Hosenbeinen, die zusammen Klasse 3 (gemeinsame Zertifizierung) erfüllen; diese Information ist auf den Etiketten beider Kleidungsstücke anzugeben.
  • Für temporäre Aufenthalte (maximal eine Stunde pro Aufenthalt, z.B. für Baustellenkontrollen, Begehungen usw.) ist mindestens ein zertifiziertes Kleidungsstück der Klasse 2 zu tragen. Dieses muss den Torso bedecken.

Spezielle Branchenlösungen, die strengere Vorschriften voraussetzen, sind einzuhalten (z.B. Bahnbetriebe und Sanitätsdienste).

Symbol zur Kennzeichnung für Warnkleidung. Eine Warnweste mit Angabe der Warnkleidung-Klasse
Kennzeichnung von Warnkleidern. Das X steht für die Klasse der Warnkleidung.
Kurze Hosen und ärmellose Warnkleidung

In der Norm SN 640710 «Warnkleidung bei Arbeiten im öffentlichen Strassenraum – Anforderungen» werden explizit lange Hosenbeine verlangt.

Die Suva empfiehlt, auf die Abgabe von kurzen Hosen zu verzichten, selbst wenn der Hersteller glaubhaft deklarieren kann, dass diese der Norm entsprechen.

Die Gründe:

  • Kurze Hosen bieten keinen ausreichenden Schutz gegen mechanische, chemische und thermische Einwirkungen sowie Strahlung.
  • Lange Hosen schützen überdies vor Zecken, Insektenstichen oder beispielsweise Verletzungen durch Pflanzen.
  • Bei Arbeiten unter direkter Sonneneinstrahlung schützt eine die Haut bedeckende Kleidung wirksam vor Langzeitschäden (z.B. vor Hautkrebs).

Achten Sie bei der Beschaffung von Warnbekleidung jedoch darauf, dass diese aus funktionellen Materialien hergestellt wird. Mit dieser Massnahme wird eine ausgewogene Regulierung des Körperklimas sichergestellt.

Die Anforderungen an Schutzkleidung, die beim Benutzen von handgeführten Kettensägen getragen wird, finden Sie in der Norm EN 381 – 1 bis 5 und 7 bis 11.

Die Klassifizierung orientiert sich auf die Kettengeschwindigkeit:
Schutzklasse 1: 20 m/sec
Schutzklasse 2: 24 m/sec
Schutzklasse 3: 28 m/sec

Schnittschutzschürzen aus Metall finden vor allem in fleischverarbeitenden Betrieben Verwendung, wo es zu Schnittverletzungen am Rumpf kommen kann. Die Anforderungen dafür sind in der Norm EN ISO 13998 enthalten.

Häufig ist auch die Unterbekleidung von Bedeutung. Sie muss auf die Schutzbekleidung abgestimmt sein, damit deren Schutzwirkung voll zum Tragen kommt.

Beispiele:

  • Beim Umgang mit brennbaren Stoffen darf die Unterbekleidung kein gefährliches Schmelzverhalten zeigen.
  • Die Ansprüche der Antistatik müssen auf die Unterkleidung ebenso angewandt werden wie auf die Schutzkleidung.
  • Zu Kälteschutzkleidung (EN 342) gehört Unterkleidung aus wärmeisolierenden Materialien.
  • Unter atmungsaktiver Bekleidung wird sinnvollerweise schweisstransportierende Unterkleidung getragen.

Welche Kriterien sind bei der Auswahl von Schutzkleidung zu beachten?

Universell einsetzbare Schutzkleidung gibt es bisher nicht und wird aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen auch nicht entwickelt werden können. Ausgehend von den am Arbeitsplatz vorhandenen Gefahren ist in jedem Einzelfall zu prüfen und festzulegen, welches Material und welche Ausführung für die erforderliche Schutzkleidung geeignet ist.

Auch die Frage, ob es funktionelle Kleidung braucht, sollte jeweils geprüft werden. Denn das Material und die Ausführung beeinflussen den Wärme- und Feuchtigkeitsaustausch des Körpers mit der Umgebung und sind damit von grosser Bedeutung für das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden und damit auch für die Akzeptanz der PSA.

Kennzeichnung von Schutzkleidung

Schutzkleidungen müssen die CE-Kennzeichnung und zusätzlich die Kennzeichnung nach der jeweils geltenden europäischen Norm tragen. Diese Kennzeichnung muss mindestens folgende Angaben enthalten:

  • Name, Handelsname oder andere Formen der Identifizierung des Herstellers bzw. seines autorisierten Vertreters
  • Typenbezeichnung, Handelsname oder Codes
  • Grössenbezeichnung
  • Nummer der einschlägigen Europäischen Norm
  • Piktogramme und Leistungsstufen, falls von Bedeutung
  • Textilkennzeichnung
  • Pflegekennzeichnung

Piktogramme

Die Norm EN 340 formuliert die Grundsätzlichen Anforderungen an Schutzkleidung und regelt deren Bezeichnung sowie die Bedeutung der Piktogramme

Piktogramm zwei Zahnräder
Schutz gegen sich bewegende Teile
Piktogramm Messer
Schutz gegen Schnitte und Stiche
Piktogramm Laborglas
Schutz gegen Chemikalien
Piktogramm Kettensäge
Schutz gegen Kettensägen
Piktogramm Flamme
Schutz gegen Hitze und Feuer
Piktogramm Schirm offen
Schutz gegen schlechtes Wetter
Piktogramm Biologie
Schutz gegen Gefährdungen durch Mikroorganismen
Piktogramm Frost
Schutz gegen Kälte
Piktogramm Blitz
Schutz gegen statische Elektrizität
Piktogramm radioaktive Teilchen
Schutz gegen radioaktive Kontamination durch Teilchen
Piktogramme, die die vorgesehene Anwendung der Schutzkleidung anzeigen
Piktogramm Feuerwehr
Schutzkleidung (-ausrüstung) für Feuerwehrleute
Piktogramm Motorradfahrer
Schutzkleidung (-ausrüstung) für Motorradfahrer
Piktogramm Warnweste
Deutlich sichtbare Warnschutzkleidung (-ausrüstung)
Piktogramm Person beim Sandstrahlen
Schutzkleidung (-ausrüstung) für Sandstrahler
Leistungsstufen

Leistungsstufen, die aus einer oder mehreren Ziffern bestehen können, beschreiben die «Leistung» einer Schutzkleidung hinsichtlich bestimmter Anforderungen. Die Leistungsanforderungen beziehen sich beispielsweise auf Grössen wie Abriebfestigkeit und Durchstichfestigkeit (EN 943-1) oder Strahlungshitze (EN ISO 11612). Eine hohe Stufenzahl entspricht dabei einer hohen Leistung bzw. einem hohen Schutzniveau.

Weiterführende Informationen

www.sapros.ch/schutzbekleidung  

Normen

EN 340 Schutzkleidung – Allgemeine Anforderungen

EN 342 EN 14058 Kälteschutzkleidung

EN 343 Regenschutzkleidung

EN 381 – 1 bis 5 und 7 bis 11 Schutzkleidung für die Benutzer von handgeführten Kettensägen

EN 469 Brandschutzkleidung

EN 20471 Warnkleidung

SN 640710 Warnkleidung bei Arbeiten im öffentlichen Strassenraum - Anforderungen

 

Die Inhalte auf dieser Webseite ersetzen die aufgehobene Publikation «Alles, was Sie über PSA wissen müssen» (Bestell-Nr. 44091.D).