Abfüllmaschine

Justierarbeiten bei laufender Maschine

  • Justierarbeiten bei laufender Maschine sind gefährlich.
  • Idealerweise können diese Arbeiten mit geschlossenen Schutzverdecken durchgeführt werden.
  • Möglich ist dies zum Beispiel mit einem Tunnel, der den Zugriff auf die Einstellelemente erlaubt, mit Einstellelementen, die von aussen bedienbar sind, oder über eine elektronische Feinjustierung.
  • Einstellarbeiten bei offener Schutzverdeckung dürfen nur mit möglichst weit reduzierter Geschwindigkeit und im Tippbetrieb ausgeführt werden.

Justierarbeiten möglichst nur bei geschlossenen Schutzverdecken

Einstell- oder Justierarbeiten bei laufender Maschine und voller Produktionsgeschwindigkeit sind wenn immer möglich mit geschlossenen Schutzverdecken auszuführen (ausgenommen: Tippbetrieb mit möglichst reduzierter Geschwindigkeit). Dies wird beispielsweise gewährleistet durch Einstellelemente, die von aussen bedienbar sind, oder eine elektronische Feinjustierung.

Wenn solche konstruktiven Massnahmen fehlen, besteht die Gefahr, dass jemand die Überwachung des Schutzverdecks überbrückt und bei laufender Maschine in den Gefahrenbereich greift.

So können Sie Justierarbeiten gefahrlos vornehmen

Variante 1
Die Einstellelemente sind durch das geschlossene Schutzverdeck über einen Tunnel erreichbar. Der Tunnel ist so konstruiert, dass niemand in den Gefahrenbereich greifen kann.
Maschine mit Tunnel, der gefahrlosen Zugriff zu den Einstellelementen ermöglicht.
Variante 2
Die Einstellung erfolgt elektronisch über ein Bedienpanel mit Servomotoren. Dieses Konzept ermöglicht es, diverse Einstellungen zu speichern und erleichtert dadurch Formatumstellungen.
Bedienpanel einer elektronischen Feinjustierung.
Variante 3
Feinjustierung mit Einstellelementen, die ausserhalb des Schutzverdecks angeordnet sind.
Ausserhalb des Schutzverdecks angeordnete Einstellelemente.