Mann mit Schlauch und Stativ an einer mobilen Röntgenanlage; Warnpyramide Strahlengefahr; Absperrband.

Ausbildung für den Umgang mit ionisierender Strahlung (Radioaktivität, Röntgenstrahlung, …)

  • Der Umgang mit ionisierender Strahlung ist eine besondere Gefahr, deshalb ist eine Ausbildung notwendig.
  • Der Betrieb benötigt für den Umgang mit ionisierender Strahlung eine Bewilligung.

Einsatz von Fachpersonen

Radioaktivität und Röntgenstrahlung können die Gesundheit schädigen und schwere Erkrankungen auslösen. Deshalb ist der richtige Umgang mit radioaktiven Stoffen und Röntgenanlagen durch geschultes Personal wichtig. Zu diesen Personen zählen

  • Strahlenschutz-Sachverständige in Betrieben mit einer Bewilligung für den Umgang mit ionisierender Strahlung
  • Personen, die ionisierende Strahlen zu medizinischen Zwecken anwenden oder Strahlenschutzaufgaben gegenüber anderen Personen wahrnehmen

Erforderliche Ausbildung

Der Betrieb muss eine angemessene Anzahl von Sachverständigen für den Strahlenschutz gemäss StSV einsetzen. Diese benötigen eine vom Bundesamt für Gesundheit oder der zuständigen Aufsichtsbehörde anerkannte Strahlenschutzausbildung.

Alle Personen, die mit ionisierender Strahlung umgehen, müssen ihrer Tätigkeit und Verantwortung entsprechend ausgebildet werden. Je nach Tätigkeit ist der Besuch anerkannter Kurse notwendig oder zum Beispiel eine Ausbildung innerhalb des Betriebs durch die Sachverständigen.

Ausbildungsnachweis

Anerkannte Ausbildungen werden mit einer Prüfung abgeschlossen und mit einem Zertifikat bestätigt.

Ausbildungsinstitutionen

Medizinische Anwendungen sowie Forschung und Lehre an Hochschulen:

  • Bundesamt für Gesundheit BAG Strahlenschutz

Auskunft

  • Suva, Physik - Strahlenschutz

Rechtsgrundlagen und technisches Regelwerk