Ein Mann gibt einem anderen Mann eine Instruktion zu Gefahrensymbolen.

Ausbildung zum Gefahrgutbeauftragten

  • Unternehmen, die gefährliche Güter umschlagen oder befördern sind verpflichtet, einen Gefahrgutbeauftragten zu ernennen.
  • Das Umschlagen oder Befördern von gefährlichen Gütern ist eine besondere Gefahr, deshalb ist eine Ausbildung notwendig.
  • Der Schulungsnachweis ist bei bestandener Prüfung fünf Jahre gültig.

Grundsätze

Unternehmen, die gefährliche Güter umschlagen (verpacken, versenden, laden, entladen) oder befördern sind verpflichtet, einen Gefahrgutbeauftragten zu ernennen. Der Gefahrgutbeauftragte muss eine entsprechende Ausbildung mit bestandener Prüfung ausweisen. Bestimmte Tätigkeiten sind von dieser Pflicht ausgenommen (siehe Anhang GGBV).

Erforderliche Ausbildung

Erforderlich ist eine spezialisierte Ausbildung von 3 bis 4 Tagen zum Gefahrgutbeauftragten im Umgang mit einer oder mehreren Gefahrgutklassen und einem oder mehreren Verkehrsträgern. Die Ausbildungsbescheinigung ist Voraussetzung für die Prüfung. Bei bestandener Prüfung wird ein Schulungsnachweis ausgehändigt, der fünf Jahre gültig ist. Um ihn um jeweils weitere fünf Jahre zu verlängern, ist erneut eine Prüfung abzulegen. Schulungsnachweise aus dem EU-Raum werden als gleichwertig anerkannt.

Ausbildungsinstitutionen

Hier finden Sie eine Liste der Schulungsstellen  

Auskunft/Referenzen

Auskunft geben die Ausbildungsinstitutionen, kantonale Behörden (Verkehrspolizei oder Wirtschaftsämter)  sowie das

Bundesamt für Verkehr
3003 Bern
Tel. 031 322 54 86
www.bav.admin.ch  

Rechtsgrundlagen (Gesetze, Verordnungen) und technisches Regelwerk

  • Verordnung über die Unfallverhütung Art. 8   Vorkehren bei Arbeiten mit besonderen Gefahren
  • Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GGBV) Art. 13-22