Vorsicht: In engen Räumen können sich Dämpfe, Gase, Rauch und Stäube freisetzen!

In engen Räumen bildet sich schnell eine gefährliche Atmosphäre, wenn Gase oder Lösemitteldämpfe freigesetzt werden. Beispiele:

  • Brand- und Explosionsgefahr: beim Verwenden von Flüssiggas (Propan, Butan) oder lösemittelhaltigen Produkten (z. B. Lacke, Farben, Kleber).
  • Vergiftungsgefahr: beim Auftreten von gesundheitsgefährdenden Gasen, bei Verbrennungsprozessen (z. B. beim Schweissen, Schneiden, Löten) oder beim Verwenden lösemittelhaltiger Produkte.
  • Erstickungsgefahr: beim Austreten von z. B. Stickstoff, Argon oder Kohlendioxid in engen Räumen.

Bei Instandhaltungsarbeiten in engen Räumen ist deshalb besondere Vorsicht geboten, z. B. in Tanks, Rohrleitungen, Kanälen, Schächten, Stollen, Behältern und fensterlosen Kellern. Nur instruierte Personen dürfen in engen Räumen arbeiten. Das Material für eine allfällige Rettung einer Person, die im engen Raum arbeitet, muss stets einsatzbereit vor Ort sein.

Rechtliche Grundlage:

Verordnung über die Unfallverhütung (VUV), Art. 3  , Art. 8  , Art. 11  , Art. 44   und Art. 46