Mit Grips statt Gips: Schneesport- Präventionsaktionen

In zehn verschiedenen Skistationen ziehen lebensgrosse, täuschend echt wirkende Puppen, die von Kopf bis Fuss eingegipst sind, die verdutzten Blicke der Wintersportler auf sich. Die eingegipsten Pechvögel sollen Skifahrer und Snowboarder daran erinnern, auf der Skipiste nicht zu rasen.

Mal sitzt er regungslos auf einer Bank in der Talstation, mal fährt er im Sessellift mit: der von Kopf bis Fuss eingegipste „Wintersportler“ von SuvaLiv. Bis zum Ende der Skisaison soll die lebensgrosse Puppe die Wintersportler davon abhalten, auf der Piste zu rasen. Damit sich Skifahrer und Snowboarder auf der Piste ins Vergnügen stürzen – aber nicht ins Verderben.
Witzige Sprüche gegen das Rasen

Zu einem Grosserfolg hat sich eine weitere Aktion der Suva entwickelt. „Hängt die Tanne schief im Wind, fuhr ein Raser zu geschwind. Fahren Sie vorsichtig.“ Mit diesen und weiteren „Antiraser-Bauernregeln“ hat SuvaLiv in der Skisaison 04/05 zahlreiche Sessellifte beschriftet. Viele Schneesportler fühlten sich inspiriert und schickten unaufgefordert witzige Sprüche an die Suva. So entstand die Idee für einen SMS-Wettbewerb, bei welchem die Sprüchetüftler jeden Monat tolle Preise gewinnen können. Seit Dezember 2005 sind bei der Suva bereits über 2'000 „Antiraser-Bauernregeln“ eingegangen. Susan Huber-Brun, verantwortlich für Werbung und Kommunikation im Bereich Freizeitsicherheit bei der Suva, freut sich über diesen Erfolg: „In der Prävention ist es wichtig, nicht zu drohen. Die grosse Zahl an Einsendungen zeigt uns, dass sich die Wintersportler durch unsere Botschaften angesprochen fühlen. Durch die Interaktivität setzen sie sich mit dem Thema Rasen auseinander.“

In folgenden Skigebieten ist ein eingegipster „Wintersportler“ anzutreffen:

  • Arosa Bergbahnen: Talstation Weisshorn
  • Davos Klosters Bergbahnen: Bergstation Jakobshorn
  • Davos Klosters Bergbahnen: Talstation Parsenn
  • Engelberg Brunni: Bergstation Brunnibahn
  • Grindelwald-Männlichen: Bergstation Männlichenbahn
  • Gstaad: Talstation Saanenmöser
  • Lenk: Station Metsch
  • Saas-Fee: Talstation Alprin Express
  • St. Moritz: Luftseilbahn Signal
  • Zermatt: Hauptstation
Die beste „Antiraser-Bauernregel“ gewinnt

Mitmachen lohnt sich. Der witzigste Spruch der Skisaison 05/06 gewinnt ein Ski-Wochenende für zwei Personen in Laax. Zudem werden jeden Monat attraktive Gutscheine verlost. Mitmachen ganz einfach via www.antiraser.ch  oder SMS (zuerst Stichwort Suva und dann die Bauernregel) an 9292 (Fr. 0.20/SMS).

Auskünfte an Medienschaffende erteilen:

Susan Huber-Brun, Bereich Freizeitsicherheit, Suva, Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern
Tel. 041/419 51 92, Fax 041/419 50 03,
E-Mail: susan.huber@suva.ch 

Barbara Salm, Public Relations, Suva, Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern,
Tel. 041/419 50 25, Fax 041/419 60 62,
E-Mail: barbara.salm@suva.ch 

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Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts versichert die Suva rund 100'000 Unternehmen bzw. 1,8 Millionen Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Ihre Kunden können kompetente, ergebnisorientierte Arbeit und eine faire, zuvorkommende Behandlung erwarten. Die Suva arbeitet nicht gewinnorientiert und erhält keine Subventionen. Im Verwaltungsrat sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Bund vertreten. Die Suva wurde 2004 mit dem Esprix für Kundenorientierung und dem Innovationspreis der Schweizer Assekuranz für das New Case Management und die wirkungsvolle Wiedereingliederung Verunfallter ausgezeichnet.