Suva spendet 10'000 Franken für hirnverletzte Menschen

Die Zentralschweizer Vereinigung für hirnverletzte Menschen, Fragile Suisse, erhielt heute einen Check über 10'000 Franken. Der Erlös des 6. Zentralschweizer Velohelmtages der Suva.

Mit der Checkübergabe löst die Suva das Versprechen ein, 20 Rappen für jeden am Velohelmtag gefahrenen Kilometer an Fragile Suisse zu spenden. Über 5'000 Velofahrerinnen und Velofahrer sind am Sonntag, 14. Mai 2006 in und um Root zusammen mehr als 45'000 Kilometer für einen guten Zweck geradelt.

Marlies Heini, Präsidentin der Zentralschweizer Vereinigung für hirnverletzte Menschen, freute sich über die Spende. „Der grösste Teil des Geldes wird für den Aufbau und die Entwicklung des Projekts „Aktiv-Treff“ eingesetzt“, sagte sie. Dabei werden erwachsene Menschen mit einer Hirnverletzung, die nicht im Arbeitsprozess integriert sind, praxisnah betreut, um ihre Handlungskompetenz und ihre Selbständigkeit zu fördern.

Für Esther Infanger, Kampagnenleiterin bei der Suva, ist die langjährige Partnerschaft mit Fragile Suisse sinnvoll. Alleine im vergangenen Jahr erlitten in der Schweiz rund 1500 Personen beim Velo fahren Schädel-Hirnverletzungen. „Die Folgen eines solchen Velounfalles sind oft schwerwiegend und das Leben der Betroffenen verändert sich einschneidend. Dank Fragile Suisse haben die Hirnverletzten und ihre Angehörigen eine Anlaufstelle, die ihnen Hilfe und finanzielle Unterstützung bietet.“

Der 6. Zentralschweizer Velohelmtag der Suva erfolgte im Rahmen der diesjährigen Velohelmkampagne „Damit Velounfälle nicht zum Horror werden…“. Die Kampagne trägt dazu bei, Velofahrerinnen und Velofahrer für das Helmtragen zu sensibilisieren und sie gleichzeitig zu motivieren, den Helm freiwillig zu tragen.
Weitere Auskünfte an Medienschaffende erteilt:

Angela Zobrist, Public Relations, Suva,
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Telefon 041 419 54 76, Fax 041 419 60 62
E-Mail: angela.zobrist@suva.ch 

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Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts versichert die Suva rund 100'000 Unternehmen bzw. 1,8 Millionen Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Ihre Kunden können kompetente, ergebnisorientierte Arbeit und eine faire, zuvorkommende Behandlung erwarten. Die Suva arbeitet nicht gewinnorientiert und erhält keine Subventionen. Im Verwaltungsrat sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Bund vertreten. Per 1. Juli 2005 wurde der Suva auch die Führung der Militärversicherung übertragen.