SuvaLiv präsentiert "Top 10" für den Winter

70'000 Schneesportler verunfallen jährlich in der Schweiz. Oft ist mangelndes Training die Ursache. Deshalb lanciert SuvaLiv „Top 10“ für den Winter, ein Trainingsprogramm für Kraft und Koordination. Dieses wurde heute in Zürich den Medien vorgestellt.

Skifahren und Snowboarden sind körperlich anspruchsvoller als man denkt. Vor allem die neuen Schneesportarten wie z.B. das Fahren mit Carving-Skis setzen eine gute Rumpf- und Beinmuskulatur voraus und erfordern Ausdauer sowie ein gutes Gleichgewicht. Dennoch stürmen viele Wintersportler beim ersten Schnee untrainiert vom Sofa auf die Piste. Eine gute körperliche Verfassung ist jedoch die Basis für das technische Können. Sie erhöht den Fahrgenuss und reduziert das Unfallrisiko. Ein Blick auf das Unfallgeschehen zeigt: Jährlich verunfallen rund 70'000 Personen auf den Schweizer Skipisten. Das sind 32 Prozent aller Sportunfälle. „Zwar ist die absolute Anzahl Schneesportunfälle in den letzten Jahren leicht gesunken, doch hat die Schwere der Verletzungen zugenommen“, sagte Edith Müller, Kampagnenverantwortliche Schneesport bei der Suva, an der heutigen Medienkonferenz in Zürich. Bei den schweren Verletzungen steht der Kreuzbandriss an erster Stelle. „Mit den hohen Fahrgeschwindigkeiten ist auch das Risiko gestiegen, bei einem Sturz oder einer Kollision eine schwere Kopf-, Rücken- oder Knieverletzung zu erleiden“, so Edith Müller.
Gut in Form auf die Piste
Um die Häufigkeit und die Schwere der Schneesport-Verletzungen zu reduzieren, lanciert die Suva das Trainingsprogramm „Top 10“ für den Winter, eine DVD mit je 10 Einzel- und Partnerübungen für das Training von Kraft und Koordination zu Hause oder in der Turnhalle. Nebst den Übungen liefert die DVD wertvolle Tipps für das Ausdauertraining und das Dehnen. Kleiner Aufwand, grosse Wirkung: Schon 15 bis 20 Minuten Training zwei bis drei Mal pro Woche reichen, um sich optimal auf die Schneesportsaison vorzubereiten. Die DVD bietet eine zusätzliche „Motivationsspritze“: die Coverversion des Mundart-Klassikers „Alles fahrt Schi“ der Bieler Funpunkband QL.
Trainieren geht über studieren
Noch bleiben ein paar Wochen bis zum Start der Wintersportsaison. „Es ist nie zu spät, mit dem Training zu beginnen“, sagte Dr. Hans Spring, Leiter Sportmedizinischer Dienst Swiss Ski und Autor der DVD „Top 10“ für den Winter, heute in Zürich. „Die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit hängt in erster Linie davon ab, wie viel Zeit in das Training investiert wird. Spät beginnen ist alleweil besser als nichts tun. Eine gute Vorbereitung auf den Winter ist die beste Unfallprävention“, davon ist Hans Spring überzeugt.
Auskunft an Medienschaffende erteilt:
Barbara Salm, Public Relations, Suva, Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern,
Tel. 041/419 50 25, Natel 079/326 26 90, Fax 041/419 60 62, E-Mail: barabara.salm@suva.ch 

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Die Suva ist ein selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 100'000 Unternehmen bzw. 1,8 Millionen Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Im Auftrag des Bundes führt sie auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Ihre Kunden können kompetente, ergebnisorientierte Arbeit und eine faire, zuvorkommende Behandlung erwarten. Die Suva arbeitet selbsttragend, ohne Subventionen. Gewinne kommen den Versicherten zugute. Im Verwaltungsrat sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Bund vertreten.