7. Zentralschweizer Velohelmtag der Suva rund um Sursee

Am 13. Mai 2007 wird die Region Sursee zur Velohochburg. Am 7. Zentralschweizer Velohelmtag der Suva belohnen zahlreiche Prominente alle helmtragenden Velofahrer mit einem Los, womit sie attraktive Preise gewinnen können. Für jeden gefahrenen Kilometer überweist die Suva 20 Rappen an Fragile Suisse, die Vereinigung hirnverletzter Menschen.

Obwohl die Velohelmtragquote mittlerweile bei erfreulichen 39 Prozent angelangt ist, erlitten allein im letzten Jahr rund 1500 Personen bei einem Velounfall teils schwere Schädel-Hirn-Verletzungen - 35 verunfallten gar tödlich. Deshalb führt die Suva am kommenden Muttertag, 13. Mai 2007, bereits zum 7. Mal den Zentralschweizer Velohelmtag durch. Velofahrerinnen und Velofahrer sollen damit für das Helmtragen motiviert werden. „Die Veranstaltung ist ein wichtiger Pfeiler in unserer Präventionsarbeit“, sagt Esther Hess-Infanger, Kampagnenleiterin Velohelm bei der Suva. „Hier können wir im persönlichen Gespräch die Velofahrenden für das Tragen des Helms sensibilisieren und die freiwillige Velohelmtragquote noch weiter erhöhen.“

Nicht der Wettkampf steht am 7. Zentralschweizer Velohelmtag im Vordergrund, sondern Plausch und Erlebnis - und natürlich das Velohelmtragen. Einfach den Velohelm aufsetzen, eine der drei vorgegebenen Strecken abfahren und mit ein bisschen Glück einen der 200 Preise gewinnen. Prominente aus Sport und Politik - so z. B. der Profi-Mountainbiker Thomas Frischknecht oder Nationalrat Otto Ineichen - sind auch in diesem Jahr wieder als „Velohelmjäger“ unterwegs und belohnen „behelmte“ Velofahrer mit Gewinnlosen für attraktive Preise.
Strampeln für einen guten Zweck
Wie schnell oder wie langsam jemand unterwegs ist, spielt an diesem Tag überhaupt keine Rolle. Mitmachen ist alles! Denn für jeden am Zentralschweizer Velohelmtag geradelten Kilometer überweist die Suva 20 Rappen an Fragile Suisse, der Vereinigung hirnverletzter Menschen. Diese setzt sich für die Anliegen hirnverletzter Menschen und ihrer Angehörigen ein.
Buntes Village
Den Mittelpunkt des 7. Zentralschweizer Velohelmtages der Suva bildet das „Village“ bei der Stadthalle Sursee. Hier können die Teilnehmenden ihren Hunger und Durst stillen, sich den neusten Velohelm beschaffen, am TCS-Stand einen Velocheck machen, den müden Muskeln eine Massage gönnen oder einfach das Gespräch und die Gemütlichkeit pflegen. Die kleinen Teilnehmer dürfen sich auf Murmi freuen. Zudem kann auf dem Velo-Parcours der Kantonspolizei Luzern
die Geschicklichkeit getestet werden.
Für jeden eine passende Veloroute
Mini-Route
Die mit SuvaLiv-Wegweisern ausgeschilderte Mini-Route von 6,3 km Länge ist vor allem für Familien geeignet. Sie führt von der Stadthalle Sursee via Surseewald nach Schaubere und zurück.
Haupt-Route
Die Hauptroute misst 16,0 km und führt dem Surseerwald entlang der Suhre bis Triengen, Wilihof, Bad Knutwil und zurück zur Stadthalle Sursee.
Maxi-Route
Die Maxi-Route misst 24,5 km und 246 Höhenmeter zwischen der Stadthalle Sursee entlang der Suhre bis Reitnau, Dieboldswil, Bad Knutwil und retour. Sie eignet sich für trainierte Velofahrerinnen und –fahrer.

Die Strecken führen zum Teil über Kieswege und sind deshalb für Rennvelos nicht geeignet.

Bei einer Panne auf der Strecke ist Velo-Assistance TCS schnell zur Stelle, Telefonnummer 079 510 80 20.

Ist das Wetter an diesem Tag unsicher, gibt ab 06.00 Uhr die Telefonnummer 1600 Auskunft über die Durchführung des Anlasses.
Auskunft an Medienschaffende erteilen:
Esther Hess-Infanger, Präventionsdienste, Bereich Freizeitsicherheit,
Suva, Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern; Tel. 041 419 50 90, Fax 041 419 50 03
esther.hess@suva.ch 

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Die Suva ist ein selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 100'000 Unternehmen bzw. 1,8 Millionen Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Im Auftrag des Bundes führt sie auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Ihre Kunden können kompetente, ergebnisorientierte Arbeit und eine faire, zuvorkommende Behandlung erwarten. Die Suva arbeitet selbsttragend, ohne Subventionen. Gewinne kommen den Versicherten zugute. Im Verwaltungsrat sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Bund vertreten.