35. Internationales Parlamentarier-Fussballturnier in Baden

Am 18. und 19. Mai 2007 treffen sich in Baden Politiker aus vier verschiedenen Ländern zum 35. Internationalen Parlamentarier-Fussballturnier. Die Suva engagiert sich an diesem Turnier, damit die Spieler mit heilen Knochen vom Platz gehen.

Für einmal tauschen Toni Bortoluzzi, Hildegard Fässler, Luzi Stamm und Co. ihren Anzug mit dem Fussballdress. Am 18. und 19. Mai spielen sie gemeinsam in einer Mannschaft und liefern sich mit ihren Politiker-Kollegen aus Deutschland, Finnland und Österreich sportliche Zweikämpfe auf dem Fussballfeld. Damit die Spielerinnen und Spieler mit heilen Knochen vom Platz gehen, engagiert sich die Suva mit verschiedenen Präventionsmassnahmen am 35. Internationalen Parlamentarier-Fussballturnier in Baden.
Faire Spiele
Parlamentarier entsprechen der typischen Zielgruppe für Prävention im Hobby-Fussball: Sie sind beruflich aktiv und vielseitig engagiert. Aus Zeitmangel können sie nicht regelmässig trainieren. Deshalb ist es der Suva ein Anliegen, gerade hier auf diese Problematik aufmerksam zu machen und für ein unfallfreies Turnier zu sorgen. Heinz Wyss, Kampagnenleiter Fussball im Bereich Freizeitsicherheit bei der Suva: „Wir zeigen den Fussballunfällen die rote Karte. Einer der wichtigsten Pfeiler eines unfallfreien Plausch-Fussballmatches ist ein faires Spiel. Deshalb sind in Baden nur offiziell ausgebildete Schiedsrichter auf dem Platz.“
Obligatorisches Warm-up
Ebenso wichtig wie das Fairplay ist ein korrektes Aufwärmen. Dieses wird der Alt-Internationale und derzeitige Assistenz-Trainer der U21 Nati, Bigi Meier, jeweils gemeinsam mit den beiden gegnerischen Mannschaften durchführen. Um die Muskeln zu lockern, stehen den Fussball spielenden Parlamentariern drei ausgebildete Sportmasseure zur Verfügung. „Alles Massnahmen, die Wirkung zeigen.“ Heinz Wyss spricht aus Erfahrung. „Mit der Suva-Aktion ‚Sicherheit an Grümpelturnieren’ konnte seit 1998 die Anzahl Unfälle an Suva-unterstützten Grümpelturnieren um die Hälfte gesenkt werden.“

Lieni Füglistaller, Nationalrat und Organisator des diesjährigen Internationalen Parlamentarier Fussballturnieres schätzt das Engagement der Suva: „Gerade im Wahljahr kann es sich kein Parlamentarier leisten, wegen einer Sportverletzung auszufalllen. Mit Unterstützung der Suva hoffen wir auf ein unfallfreies und unvergessliches Fussball-Fest.“ Der Spielplan und das Rahmenprogramm sowie weitere Informationen rund um das Fussballturnier finden sich auf www.euro07.ch

Möglich ist so eine Veranstaltung nur dank der Unterstützung zahlreicher Helfer und Sponsoren (Alstom, Axpo, bfu, Credit Suisse, Kanton Aargau, Microsoft, Stadt Baden, SuvaLiv, SWISSLOS, Sport-Toto-Gesellschaft, Loterie Romande).
Fussballunfälle und ihre Kosten
Für die Suva sind die Aktion „Sicherheit an Grümpelturnieren“ und die Kampagne „Die 11„ mit Fairplay wichtige Bestandteile in der Prävention gegen Fussballverletzungen. Das Ziel ist – nebst Verhindern von menschlichem Leid - die Folgekosten und wirtschaftlichen Konsequenzen von über einer halben Million Ausfalltagen zu reduzieren, die jährlich durch rund 40'000 Fussballunfälle (Unfallstatistik UVG 2006) entstehen.
Auskunft an Medienschaffende erteilt:
Suva, Public Relations, Barbara Salm, Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern
Tel: 041 419 50 25; Fax: 041 419 60 62, barbara.salm@suva.ch 

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Die Suva ist ein selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 100'000 Unternehmen bzw. 1,8 Millionen Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Im Auftrag des Bundes führt sie auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Ihre Kunden können kompetente, ergebnisorientierte Arbeit und eine faire, zuvorkommende Behandlung erwarten. Die Suva arbeitet selbsttragend, ohne Subventionen. Gewinne kommen den Versicherten zugute. Im Verwaltungsrat sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Bund vertreten.