Diplome für Sicherheitsingenieure

Am 29. Juni können in Fribourg 40 neue Sicherheitsingenieurinnen und -ingenieure ihr Diplom entgegennehmen. Die Verleihung des Diploms markiert den erfolgreichen Abschluss eines spezialisierten Lehrgangs, den die Suva im Auftrag der Eidg. Koordinationskommission für Arbeitssicherheit (EKAS) durchführt.

2007 haben 24 Teilnehmende aus der Deutschschweiz, 15 aus der Romandie und 1 aus dem Tessin den Titel des Sicherheitsingenieurs erhalten. Die neu Diplomierten haben eine Ausbildung absolviert, welche bei der Integration der Sicherheitsaspekte in den Schweizer Unternehmen eine zentrale Rolle spielt. Diese Ausbildung beinhaltet insbesondere eine Risikobeurteilung im Betrieb. Sie ist die Schlüsselstelle der Gefährdungsermittlung, dem Kernelement der neu revidierten ASA-Beizugs-Richtlinie.
Nutzen auch für KMU
Die Analyse- und Sicherheitsinstrumente sind allgemein bekannt und erprobt. Die Ausbildung von Spezialisten (Sicherheitsingenieure und -fachleute) deckt den Bedarf der Betriebe, hingegen fehlt es an Sicherheitsbeauftragten, die die Sicherheitsaspekte auch in die KMU tragen. Diese Lücke helfen die Sicherheitsingenieure zu schliessen, durch Weitervermittlung ihres Fachwissens in Kursen durch Trägerschaften von Branchenlösungen oder Ausbildungsorganisationen im „Schulungsnetzwerk Prävention“ angeboten werden.
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
Jean-Luc Alt, Public Relations, Suva, 1701 Fribourg
Tel. 026 350 37 81; Natel 079 434 30 59, jeanluc.alt@suva.ch 

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Die Suva ist ein selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 100'000 Unternehmen bzw. 1,8 Millionen Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Im Auftrag des Bundes führt sie auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Ihre Kunden können kompetente, ergebnisorientierte Arbeit und eine faire, zuvorkommende Behandlung erwarten. Die Suva arbeitet selbsttragend, ohne Subventionen. Gewinne kommen den Versicherten zugute. Im Verwaltungsrat sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Bund vertreten.