Suva plant mehr Investitionen im Kanton Freiburg

Die Suva wünscht sich mehr Investitionen im Kanton Freiburg: Diese Botschaft überbrachte Suva–Verwaltungsratspräsident Franz Steinegger im Rahmen der Herbsttagung des Verwaltungsausschusses in Freiburg.

Hochkarätige Gäste folgten vergangene Woche in Freiburg der Einladung des achtköpfigen Verwaltungsausschusses der Suva, der jeden Herbst in einem anderen Kanton tagt und aus diesem Anlass den Kontakt mit den lokalen Behörden und den Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft und mit den Sozialpartnern pflegt. So waren Nationalrat Hugo Fasel, die Präsidentin des Staatsrates, Isabelle Chassot, Finanzdirektor Claude Lässer sowie namhafte Vertreter der Wirtschaft und der Sozialpartner des Kantons Freiburg anwesend.

Suva-Verwaltungsratspräsident Franz Steinegger erläuterte die Verbindung der Suva zum Kanton Freiburg. Diese versichert gut 3'300 Betriebe mit 45'000 Arbeitnehmenden und einer Lohnsumme von 2.8 Milliarden Franken. Davon sind rund 3'200 Betriebe typische KMU-Betriebe. Von den Prämieneinnahmen von rund 50 Millionen Franken jährlich flossen 40 Millionen als Leistungen an die Versicherten zurück Die 40 Mitarbeitenden der Suva Freiburg bearbeiten jährlich rund 13'000 Berufs- und Nichtberufsunfallmeldungen.
Suva-Gelder im Kanton Freiburg
226 Millionen Franken vergibt die Suva im Kanton Freiburg in Form von Darlehen und Hypotheken. Im Rahmen der langfristigen und sicheren Anlage der Kundengelder investiert die Suva derzeit in Châtel-St-Denis in eine grössere Wohnüberbauung. Da sich der Kanton Freiburg demografisch positiv entwickle, sei die Suva an weiteren Immobilien- und Neubauprojekten interessiert, meinte Verwaltungsratspräsident Franz Steinegger. Da die Suva nur in der Schweiz in direkte Immobilienanlagen investiert, fliesst so ein Teil der Prämiengelder indirekt in den Wirtschaftskreislauf zurück und hilft, Arbeitsplätze zu erhalten.

In seiner Ansprache ging Franz Steinegger auch auf die Revision des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) ein. So erwähnte er die strategischen Führung der Suva durch die Sozialpartner als Vorteil. Diese sind zu gleichen Teilen im Verwaltungsrat vertreten. Steinegger forderte aber auch faire Rahmenbedingungen für die Suva der Zukunft. Dies bedeute, dass die Suva ihren Kunden umfassende Leistungen aus einer Hand anbieten wolle. Dazu gehören auch die von vielen Kunden gewünschten Zusatzversicherungen im überobligatorischen Bereich. Da die Suva überdies heute schon zahlreiche öffentliche Verwaltungen von Kantonen und Gemeinden versichere, sei es sinnvoll, diese generell bei der Suva zu versichern, meinte Steinegger. So könne auch ihnen die gesamte Leistungspalette aus einer Hand angeboten werden und administrative und finanzielle Zusatzaufwände vermieden werden.
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Die Suva ist ein selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 100'000 Unternehmen bzw. 1,8 Millionen Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Im Auftrag des Bundes führt sie auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Ihre Kunden können kompetente, ergebnisorientierte Arbeit und eine faire, zuvorkommende Behandlung erwarten. Die Suva arbeitet selbsttragend, ohne Subventionen. Gewinne kommen den Versicherten zugute. Im Verwaltungsrat sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Bund vertreten.