Die Suva engagiert sich für Fairplay im Ballsport

Unterstützt vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) und der Suva engagieren sich die schweizerischen Schiedsrichter für mehr Fairplay auf den Fussballplätzen. Nebst den Fussballschiedsrichtern sind neu auch die Basketball-, Handball- und Volleyball-Schiedsrichter bei dieser Kampagne mit von der Partie.

Das Schwerpunktthema der Suva für die laufende Ballsportsaison ist das Fairplay. Neue Trikots mit dem Fairplay-Emblem werden an die 4'500 Schiedsrichter im Breitensport verteilt. Die Schiedsrichter nehmen so eine Vorbildrolle im Kampf für den Respekt vor dem Andren ein. Diesem Engagement schliessen sich neu auch die Basketball-, Handball- und sogar Volleyball-Schiedsrichter an. Letztere, obwohl Volleyball in Sachen Fairplay bereits ein Meister ist. „Die Mitarbeit der Schiedsrichter ist unerlässlich, wenn es um Fairplay geht. Sie wachen über die Einhaltung der Spielregeln und garantieren für ein anständiges Verhalten auf und neben dem Spielfeld. Durch ihre Präsenz tragen sie dazu bei, schwere Unfälle zu vermeiden; sie verbessern den Spielfluss und die Qualität des Spiels“, wie die internationale Fussball-Schiedsrichterin Nicole Petignat festhält.
Fairplay zahlt sich aus
Durch das Engagement der Schiedsrichter werden die bereits seit etlichen Jahren für die Fussball-, Basketball- und Handball-Mannschaften stattfindenden Wettbewerbe – die Fairplay-Trophys – aktiv unterstützt. Am Ende der Saison wird jeweils den Teams mit dem ausgeprägtesten Sinn für Fairplay ein Geldpreis überreicht.
„Die 11“ - neu nicht nur für Fussballer
Die häufigsten Ursachen für Sportunfälle sind ungenügende Vorbereitung und falsches Verhalten. Deshalb hat die Suva vor drei Jahren gemeinsam mit dem SFV und der FIFA unter dem Namen „Die 11“ ein Präventionsprogramm für Fussballer lanciert. Das Programm besteht aus 10 Übungen und dem Appell an das Fairplay. Mit der DVD „Die 11“ wandte sich die Suva ursprünglich an die rund 620'000 Amateur- und Gelegenheits-fussballer in unserem Land; mit dem Ziel, das Unfallrisiko im schweizerischen Fussball bis zur Europameisterschaft 2008 um zehn Prozent zu senken. Auf Empfehlung der Fussballtrainer wird „Die 11“ jetzt neu auch von zahleichen Volleyball-, Basketball- und Handballtrainern eingesetzt. Die Übungen ergeben ein einfaches und vollständiges Trainingsprogramm, das sich auf viele andere Sportarten übertragen lässt.
Grümpelturniere – besser als ihr Ruf
Mit ihrer Aktion „Sicherheit bei Grümpelturnieren“ unterstützt die Suva in der ganzen Schweiz jährlich über 100 Grümpel- und zirka 30 Firmenturniere. Dabei stellt die Suva auf eigene Kosten und in Zusammenarbeit mit den regionalen Schiedsrichter-Aufgebotsstellen offizielle Schiedsrichter. Zudem stellt sie Stulpen, Schienbeinschoner und eine Musik-CD für das Aufwärmen der Spieler zur Verfügung. Im Gegenzug verpflichten sich die Organisatoren, das Tragen von Schienbeinschonern verbindlich vorzuschreiben, das Aufwärmen zu organisieren und das Tragen von Nocken- oder Noppenschuhen zu empfehlen. Ein Engagement, das Früchte trägt: An den von der Suva unterstützten Turnieren ereignen sich nur halb so viele Unfälle wie an den restlichen Turnieren.
Fussballunfälle
Fussball ist nicht nur die meist verbreitete Sportart in der Schweiz, es ist auch die Sportart, bei der sich die meisten Unfälle ereignen. Laut neuesten Statistiken ereignen sich jährlich 37'000 Fussball-Unfälle, das sind 25 Prozent aller Sportunfälle (Unfallstatistik UVG 2007). Diese Unfälle führen zu direkten Versicherungskosten in der Höhe von 125 Millionen Franken und zu einer halben Million krankheitsbedingter Ausfalltage.
Auskunft an Medienschaffende erteilt:
Suva, Relations publiques, Jean-Luc Alt, Rue de Locarno 3, 1701 Fribourg
Tel. 026 350 37 81, Fax 026 350 36 23, E-Mail: jeanluc.alt@suva.ch 

Die Suva ist ein selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 100'000 Unternehmen bzw. 1,8 Millionen Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Im Auftrag des Bundes führt sie auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Ihre Kunden können kompetente, ergebnisorientierte Arbeit und eine faire, zuvorkommende Behandlung erwarten. Die Suva arbeitet selbsttragend, ohne Subventionen. Gewinne kommen den Versicherten zugute. Im Verwaltungsrat sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Bund vertreten.