Suva: Kunden wünschen Zusatzversicherungen

Die Kunden der Suva sind sehr zufrieden mit der grössten Schweizer Unfallversicherung. Das zeigt die Ende 2007 bei 39 547 Kunden durchgeführte repräsentative Befragung. Zwei Drittel der Befragten wünschen, dass die Suva in Zukunft auch Zusatzversicherungen anbietet.

Alle drei Jahre führt die Suva eine repräsentative Kundenbefragung durch. Das Resultat der neusten Befragung entspricht weitgehend den guten bis sehr guten Ergebnissen von 2004. Mit 8790 ausgefüllten Fragebogen wurde eine hohe Rücklaufquote von 22Prozent erzielt.

Effiziente Suva

84Prozent der Befragten sind zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrer Unfallversicherung. Nur gerade acht Prozent äussern sich kritisch zur Suva. Auf der zu Grunde liegenden 100er Skala erreicht die Weiterempfehlungsbereitschaft der Suva an Geschäftsfreunde einen erfreulichen Wert von 77Punkten. Noch höher wird mit 80Punkten die Effizienz der Suva bewertet. Ihre Effizienz zeigt die Suva u.a. in der Schadenabwicklung, was die Kunden mit einem ausgezeichneten Zufriedenheitswert von 83Punkten honorieren. Äusserst positiv werden auch die Präventionsaktivitäten der Suva beurteilt: die entsprechenden Werte liegen bei 79Punkten für die Berufsunfallversicherung und bei 77Punkten für die Nichtberufsunfallversicherung.

Wunsch nach Zusatzleistungen

Die Suva möchte neben der obligatorischen Unfallversicherung zusätzliche Dienstleistungen anbieten. Sie setzt sich ein, dass im Rahmen der laufenden Revision des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) die gesetzlichen Grundlagen dafür geschaffen werden. Unter anderem möchte auch die Suva – wie die privaten Anbieter – Zusatzversicherungen zur obligatorischen Unfallversicherung anbieten können. Zwei Drittel der Kunden unterstützen die Suva in diesem Punkt. Dies, weil sich der administrative Aufwand für die Versicherten deutlich verringert, wenn die Suva neben der Grundversicherung auch Zusatzversicherungen anbieten darf.

Prämienbemessung besser bewertet

Der Solidaritätsgedanke der Suva ist bei den Kunden gut verankert. 42Prozent der Befragten sind der Meinung, die Lasten zwischen den Versicherten seien gerade richtig verteilt. Sowohl bei der Bemessung der Prämien in der Berufs- als auch in der Nichtberufsunfallversicherung konnte gegenüber 2004 eine Verbesserung um je 4Punkte auf 67 bzw. 68Punkte erreicht werden. Die Suva führt dies auf den Ausbau der kommunikativen Massnahmen (Informationsveranstaltungen, persönliche Kundengespräche, und Bereitstellung von Unterlagen) zur Vermittlung des Prämiensystems zurück.

Um eine möglichst hohe Kundenzufriedenheit sicher zu stellen, arbeitet die Suva nach dem EFQM-Modell der European Foundation for Quality Management. Im 2004 erhielt die Suva den Esprix für Business Excellence für ihre Kundenorientierung und Kundennähe. Der Produktemix der Suva bestehend aus Versicherung, Prävention und Rehabilitation ermöglicht eine starke Kundenorientierung. Zur ausgeprägten Kundennähe trägt die sozialpartnerschaftliche Organisation der Suva bei, bei der Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam nach tragfähigen Lösungen suchen.

Auskünfte an Medienschaffende erteilt:

Erich Wiederkehr, Suva, Unternehmenskommunikation, Fluhmattstrasse 1,
6002 Luzern, Tel. 041 419 56 23, erich.wiederkehr@suva.ch@suva.ch 

Die Suva ist ein selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 100'000 Unternehmen bzw. 1,8 Millionen Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Im Auftrag des Bundes führt sie auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Ihre Kunden können kompetente, ergebnisorientierte Arbeit und eine faire, zuvorkommende Behandlung erwarten. Die Suva arbeitet selbsttragend, ohne Subventionen. Gewinne kommen den Versicherten zugute. Im Verwaltungsrat sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Bund vertreten.

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