Ein neues Gesicht in der Geschäftsleitung der Suva

Am 24. Juni hat der Bundesrat den 42-jährigen lic. oec. HSG Felix Weber zum neuen Geschäftsleitungsmitglied der Suva gewählt. Er wird per 1. Januar 2009 Nachfolger von Dr. iur. Willi Morger, der Ende Jahr in den Ruhestand tritt.

Das vom Bundesrat auf Antrag des Suva-Verwaltungsrates neu gewählte Geschäftsleitungsmitglied Felix Weber (42) hat 1991 die Universität St. Gallen mit dem Ausweis lic. oec. HSG abgeschlossen mit Schwerpunkt Risikomanagement und Versicherung. Anschliessend war er während zehn Jahren in verschiedenen Führungsfunktionen für den Versicherungskonzern Zurich tätig. 2003 wechselte er als Leiter Vertrieb zur CONCORDIA Kranken- und Unfallversicherung in Luzern. Seit 2005 ist er dort Mitglied der Geschäftsleitung und leitet die Geschäftseinheit Markt. In dieser Funktion trägt Felix Weber unter anderem die Gesamtverantwortung für den Vertrieb des Privat- und Firmenkundengeschäfts sowie das Marketing (Produktentwicklung und Kommunikation). Ausserdem ist er Mitglied des Strategie- und Anlageausschusses der Geschäftsleitung.

Versicherungsleistungen und Rehabilitation

Bei der Suva wird Felix Weber als Leiter des Departements Versicherungsleistungen und Rehabilitation am 1. Januar 2009 Nachfolger von Willi Morger, der Ende 2008 in den Ruhestand treten wird. In seiner neuen Funktion ist Felix Weber auch verantwortlich für die Militärversicherung sowie die beiden Rehabilitationskliniken der Suva in Bellikon (AG) und Sion (VS). Eines der Schlüsselanliegen für die kommenden Jahre wird die Fortsetzung der erfolgreichen Wiedereingliederung von Verunfallten im Rahmen des New Case Management (NCM) sein. Dieses hat seit 2003 dazu beigetragen, dass die Zahl der Neurenten sowie die Rentenkosten der Suva erheblich gesunken sind. Die erfolgreiche Rehabilitation ist denn auch gemeinsam mit der wirkungsvollen Prävention, der professionellen Bewirtschaftung der Kapitalanlagen sowie einem effizienten Versicherungsbetrieb massgeblich dafür verantwortlich, dass die Suva 2009 zum zweiten Mal in Folge die Prämien senken kann.

Willi Morger setzte Benchmark

Der scheidende Willi Morger trat 1971 in die Rechtsabteilung der Suva ein und wurde 1989 in die Geschäftsleitung gewählt. Als Geschäftsleitungsmitglied war er federführend im Aufbau des New Case Management (NCM). Mit diesem umfassenden Konzept für die Betreuung Verunfallter setzt die Suva europaweit den Benchmark. Willi Morger war auch treibende Kraft bei der Gründung des Europäischen Forums der Unfallversicherer im Jahr 1992. 1999 und 2007 stand er dem Forum als Präsident vor. Weitere wichtige Meilensteine, an denen er massgeblich beteiligt war, waren der Aufbau der Suva-Rehabilitationsklinik in Sion (Eröffnung 1999), die Integration der Militärversicherung in die Suva im Jahr 2005 sowie die Schaffung des Tarifwerkes Tarmed (in Kraft seit 2003), ein Projekt, das er in seiner Funktion als Präsident der Medizinaltarifkommission leitete.

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Die Suva ist ein selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 100'000 Unternehmen bzw. 1,9 Millionen Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Im Auftrag des Bundes führt sie auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Ihre Kunden können kompetente, ergebnisorientierte Arbeit und eine faire, zuvorkommende Behandlung erwarten. Die Suva arbeitet selbsttragend, ohne Subventionen. Gewinne kommen den Versicherten zugute. Im Verwaltungsrat sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Bund vertreten.

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