Faire Handballer werden belohnt

Handball ist ein intensiver, aber fairer Sport: Das soll auch gewürdigt werden, findet die Suva. Die fairsten Teams wurden am 30. August in Aarau mit der Fairplay-Trophy 2007/2008 ausgezeichnet.

Neun Clubs erhielten von der Suva am Supercup-Abend der Swiss Handball League am 30. August 2008 in der Aarauer Schachenhalle einen Preis für besonders faire Spielweise in der Saison 2007/2008. Die Hauptpreise im Wert von CHF 2500 gingen an: Die Spielgemeinschaft Malters/Menznau (Kategorie Damen), das Team HS Biel 2 (Kategorie Männer) und den HSG Mythen-Shooters (Kategorie Junioren). Für die Vereine hat sich Fairplay gleich doppelt gelohnt: Einerseits ist die Handball-Fairplay-Trophy ein schöner «Zustupf» für die Vereinskasse. Anderseits gewinnt der Handballsport generell, denn seit 1999 konnten im Handball die Unfallzahlen um rund 17 Prozent gesenkt werden (Quelle Suva, 2007).

Fairplay gewinnt

Die Fairplay Trophy wurde im Jahr 2004 ins Leben gerufen. Viele Verletzungen entstehen im Handball beim Körperkontakt mit dem Gegner. Ursache dafür sind insbesondere Übermotivation, mangelnde Fairness beim Abwehrverhalten oder Übermüdung am Ende eines Trainings oder eines Spiels. Die Fairplay-Trophy soll die Handballer für solche Situationen sensibilisieren. «Besonders bei Sportarten wie Handball, wo der intensive Körperkontakt zum Spiel gehört, lässt sich das Verletzungsrisiko durch eine respektvolle Spielsweise stark vermindern», sagt Susanne Studer, Agenturleiterin Suva Aarau». «Mit der Fairplay-Kampagne wollen wir nicht nur Schmerzen verhindern, sondern die Kosten der Unfälle senken. Davon profitieren letzten Endes auch die Versicherten in Form von tieferen Prämien», so Susanne Studer.

Weitere Informationen zur SuvaLiv Handball-Fairplay-Trophy finden sich unter: www.suva.ch/home/suvaliv/kampagnen

Auskünfte an Medienschaffende erteilt:

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Die Suva ist ein selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 100'000 Unternehmen bzw. 1,9 Millionen Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Im Auftrag des Bundes führt sie auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Ihre Kunden können kompetente, ergebnisorientierte Arbeit und eine faire, zuvorkommende Behandlung erwarten. Die Suva arbeitet selbsttragend, ohne Subventionen. Gewinne kommen den Versicherten zugute. Im Verwaltungsrat sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Bund vertreten.

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