CityHELM: Suva erfindet Velohelm neu

Mit der Umstellung auf die Winterzeit wird es abends früher dunkel und damit auch kälter. Speziell für diese Jahreszeit hat die Suva den CityHELM entwickeln lassen. Dank integrierten LED-Leuchten werden Velofahrer von den anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen. Ein Winterset hält die Ohren warm. Mit dem CityHELM will die Suva die Tragquote bei Pendlern und auf kurzen Strecken weiter erhöhen.

Vor vier Tagen wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Für die Velofahrer heisst dies, sich für die kalte Jahreszeit zu rüsten oder auf Tram und Bus umzusteigen. Speziell für Pendler und Alltagsfahrer, die auch während der kälteren Jahreszeit nicht auf einen Kopfschutz verzichten wollen, hat die Suva den CityHELM entwickeln lassen. Damit sind die Velofahrer für jede Witterung gewappnet. Um bei Nacht oder Nebel besser gesehen zu werden, ist der CityHELM vor- und rückseitig mit integrierten LED-Leuchten ausgestattet. Bei Dämmerung schalten sich diese automatisch über einen Lichtsensor ein. Sie sorgen für mehr Sicherheit dank besserer Sichtbarkeit, ersetzen aber nicht die gesetzlich vorgeschriebene Beleuchtung am Velo. Zusätzlich verfügt der Helm über regulier- und schliessbare Lüftungsschlitze, über einen Regen-Helmüberzug mit reflektierendem Aufdruck und über ein Winterset mit flauschigen Ohrenwärmern. Das Design dieser Weltneuheit ist schlicht und alltagstauglich.

Velohelm tragen – auch im Winter

Die Suva verspricht sich vom CityHELM, die Helmtragquote im Alltag weiter zu steigern. Esther Hess, Kampagnenleiterin Velohelm bei der Suva: «Wir wollen die Velofahrenden sensibilisieren, auch während der kalten Jahreszeit einen Helm zu tragen, denn jeder Unfall ist ein Unfall zuviel. Nebst menschlichem Leid wollen wir zudem die Kosten verringern. Davon profitieren auch unsere Versicherten, in Form von tieferen Prämien.»

Heute tragen vier von zehn Velofahrenden (38 Prozent) einen Helm, wobei die Tragquote seit drei Jahren stagniert. Zwar setzen die meisten Velofahrer, d.h. 78 Prozent, einen Helm auf, wenn sie mit dem Mountainbike oder Rennvelo unterwegs sind. Doch im Alltag verzichten immer noch zu viele Velofahrer auf den Kopfschutz, obwohl gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken

Unfallgefahren lauern.

Die Suva hofft, dass das Design der Alltagsvelohelme weiter entwickelt wird. Tatsache ist: wenn der Velohelm gefällt, zieht man ihn gerne an. Darauf legen vor allem Alltagsvelofahrer grossen Wert. Tim Wielandt, Ex-Mister Schweiz, konnte als Botschafter für den CityHELM gewonnen werden. «Ich unterstütze das Anliegen der Suva, weil man nicht genug tun kann, um die Velofahrenden dazu zu bringen, einen Velohelm zu tragen. Deshalb gehe ich mit gutem Beispiel voran.»

Cityhelm zum Einführungspreis

Der CityHELM ist in dunkelsilber in zwei Grössen erhältlich (inkl. 3 AAA Batterien).

Grösse S/M 54–58cm (Artikel-Nr. 30510)
Grösse L/XL 58–63cm (Artikel-Nr. 30511)

Der CityHELM ist nach Europäischer Prüfnorm EN 1078 geprüft und zertifiziert. Er kann zum Einführungspreis von 135 Franken statt 149 Franken bezogen werden unter:
Suva, Safety Product Services, Zentweg 25, 3030 Bern, Tel. 0848 777 666, Fax 031 338 85 48 oder www.cityhelm.ch . Der Versand erfolgt während dem Einführungsangebot bis am 31. Dezember 2008 portofrei.

Velohelmtragen nützt

Mit dem Aufkommen der Mountainbikes und dem wachsenden Fitnessbewusstsein der Bevölkerung nahm die Popularität des Velofahrens in den 80er-Jahren stark zu. Als Folge davon stieg auch die Zahl der Velounfälle stark an. Sie hat zwischen 1987 und 2006 um 83 Prozent zugenommen. Allein im vergangenen Jahr erlitten 1500 Personen bei einem Velounfall teils schwere Schädel-Hirn-Verletzungen. 30 Velounfälle endeten gar tödlich.

Die Suva beschloss Ende der 80er-Jahre mit einer Helmkampagne etwas gegen die zahlreichen Velounfälle mit den potenziell gefährlichen Kopfverletzungen zu unternehmen.

Mit steigender Velohelmtragquote nimmt seit 1987 der Anteil der Kopf-/Schädel-verletzungen bei Velounfällen tendenziell ab: 1987 lag der Anteil bei ca. 10 Prozent, im Jahr 2006 bei 4,7 Prozent.

Die unterschiedliche Unfallschwere (Unfall mit oder ohne Kopf-/Schädelverletzung) wirkt sich auf die durchschnittlichen Kosten von Velounfällen aus:

Ein Unfall mit Kopf-/Schädelverletzung hat im Schnitt Versicherungsleistungen von 41 000 Franken zur Folge.

Ein Unfall ohne Kopf-/Schädelverletzungen hingegen kostet 5600 Franken.

Auskunft an Medienschaffende erteilt:

Angela Zobrist, Unternehmenskommunikation, Suva, Fluhmattstrasse 1, 6002 Luzern,
Tel. 041 419 54 76, angela.zobrist@suva.ch 

Die Suva ist ein selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 100'000 Unternehmen bzw. 1,9 Millionen Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Im Auftrag des Bundes führt sie auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Ihre Kunden können kompetente, ergebnisorientierte Arbeit und eine faire, zuvorkommende Behandlung erwarten. Die Suva arbeitet selbsttragend, ohne Subventionen. Gewinne kommen den Versicherten zugute. Im Verwaltungsrat sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Bund vertreten.

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