Suva-Neujahrsspende: Ein Beitrag an mehr Lebenswürde

Das Tobias-Haus in Zürich bietet Menschen mit geistiger Behinderung eine sinnvolle Beschäftigung und ein breites Bildungsangebot im künstlerischen Bereich. Die Suva würdigt dieses wertvolle Engagement mit ihrer Neujahrsspende von 25 000 Franken.

Als grösste Schweizer Unfallversicherung engagiert sich die Suva jeden Tag für Menschen, die nach einem Unfall mit einem Handicap kämpfen. Mit ihrem Mix von Versicherung, Prävention und Rehabilitation stellt sie sicher, dass Menschen nach einem Unfall gut betreut und wenn immer möglich wieder in den Arbeitsprozess integriert werden können. Sie weiss, was es heisst, Rahmenbedingungen für ein würdiges Leben zu schaffen.

Suva-Neujahrsspende

Mit einer Neujahrsspende von 25 000 Franken unterstützt sie jeweils zu Jahresbeginn eine Institution, die sich für benachteiligte Menschen einsetzt. Gerade Menschen mit einer geistigen Behinderung haben es oft schwer, im Leben Tritt zu fassen und ein Umfeld vorzufinden, das auf ihre Fähigkeiten abgestimmt ist. Das Tobias-Haus schafft ein solches Umfeld und erhält deshalb von der Suva die Neujahrsspende 2011.

Breites Angebot

«Das Tobias-Haus ist Wohnbereich, Bildungsstätte und Werkstatt zugleich», erläutert Barbara Bamert, Präsidentin der Stiftung bei der Übergabe der Neujahrsspende. «Wir bieten Menschen mit einem geistigen Handicap nicht bloss eine sinnvolle Beschäftigung, sondern ein breites Bildungsangebot im künstlerischen Bereich. In unseren beiden Wohngruppen und in dem am 1. Mai 2010 neu eröffneten Haus für Erwachsene mit schwerster geistiger und körperlicher Behinderung schaffen wir die Möglichkeit, dass sich insgesamt 30 Frauen und Männer geborgen und zu Hause fühlen können.» Nebst der Pflege der Gemeinschaft steht jedem Bewohner eine Bezugsperson aus dem Betreuungsteam zur Seite. «Die Spende der Suva ermutigt, auch künftig mit viel Engagement, die Rahmenbedingungen für Mitmenschen mit einer Behinderung zu verbessern», so Bamert.

Ein Platz in der Gesellschaft

«Hier erfahren Menschen mit einer geistigen Behinderung, dass ihre Arbeit und ihr Dasein für die Gemeinschaft bedeutsam ist und geschätzt wird», würdigt Daniel Roscher, Direktor der Agentur Suva Zürich, das Engagement des Tobias-Hauses.

«Behutsam sorgen die Verantwortlichen dafür, dass die ihnen anvertrauten Frauen und Männer ihren Platz in der Gesellschaft finden und stolz darauf sein können.»

Weitere Informationen zum Tobias-Haus unter: www.tobias-haus.ch 

Leistungen durch UVG-Revision in Gefahr

Bei der laufenden Revision des Unfallversicherungsgesetzes hat die vorberatende Kommission des Nationalrats beschlossen, die heutigen Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung zu verschlechtern und gleichzeitig zu verteuern. Dieser Leistungsabbau ist umso fragwürdiger, als die Unfallversicherung ausgezeichnet funktioniert, solide finanziert ist und keinen Sanierungsbedarf aufweist. In der Herbstsession 2010 hat der Nationalrat die Revision an den Bundesrat zurückgewiesen. Ob der Ständerat zum selben Schluss kommt, ist noch offen.

Bilder stehen zur Verfügung unter www.photopress.ch/image/Suva 

Auskünfte an Medienschaffende erteilt:

Angela Zobrist, Unternehmenskommunikation,
Tel. 041 419 54 76, angela.zobrist@suva.ch 

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 19 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 3000 Mitarbeitende. Sie ist ein selbständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 115 000 Unternehmen bzw. 2 Mio. Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Die Suva generiert ein Prämienvolumen von rund 4,2 Mrd. Franken. Im Auftrag des Bundes führt sie seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.