Suva: Performance 2010 von über 5 Prozent

Die Suva weist für das Anlagejahr 2010 eine Performance von 5,5 Prozent aus. Zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen haben neben der positiven Entwicklung an den Finanzmärkten auch die aktive Vermögensverwaltung der Suva. Der finanzielle Deckungsgrad betrug per Ende 2010 rund 120 Prozent. Damit sind alle langfristigen Verpflichtungen vollumfänglich gedeckt. Die Suva ist sehr solide finanziert und wird das Geschäftsjahr 2010 mit einem positiven Ergebnis abschliessen.

Die Suva weist für das Anlagejahr 2010 eine Performance von 5,5 Prozent aus. Zu diesem erfreulichen Ergebnis beigetragen haben neben der positiven Entwicklung an den Finanzmärkten auch die aktive Vermögensverwaltung der Suva. Der finanzielle Deckungsgrad betrug per Ende 2010 rund 120 Prozent. Damit sind alle langfristigen Verpflichtungen vollumfänglich gedeckt. Die Suva ist sehr solide finanziert und wird das Geschäftsjahr 2010 mit einem positiven Ergebnis abschliessen.

Die Suva erzielte im Geschäftsjahr 2010 wiederum eine über dem langjährigen Durchschnitt liegende Performance von 5,5 Prozent (Vorjahr +12 Prozent) auf den Kapitalanlagen mit einem Marktwert von rund 39 Milliarden Franken (Vorjahr 36 Milliarden Franken). Die Jahresrechnung 2010 wird mit einem positiven Ergebnis abschliessen.

Die Anlagestrategie der Suva zielt auf eine breite Diversifikation und beinhaltet neben festverzinslichen Papieren einen Anteil von 24 Prozent kotierter Aktien, 12 Prozent Immobilien sowie 14 Prozent Alternativanlagen.

Sämtliche Anlageklassen haben im vergangenen Jahr einen positiven Beitrag zur Performance geleistet. Besonders profitiert haben von der globalen wirtschaftlichen Erholung die Aktienanlagen. Festverzinsliche Papiere konnten ebenfalls nochmals dank sinkender Zinsen Kursgewinne verzeichnen. Einen überdurchschnittlichen Beitrag haben Alternativanlagen gebracht. Auch mit den Immobilienanlagen konnte wiederum eine attraktive Rendite erwirtschaftet werden. Da die Währungsrisiken grösstenteils abgesichert wurden, war der negative Einfluss des Kurseinbruchs des Euro und anderer Währungen sehr gering. Dank der aktiven Vermögensverwaltung konnten auch in diesem Jahr wiederum signifikante Zusatzerträge erwirtschaftet werden.

Sämtliche Rentenansprüche vollumfänglich gedeckt

Die Suva bezahlt an rund 100 000 Personen Invaliden- und Hinterlassenenrenten und wendet dafür monatlich rund 140 Millionen Franken auf. Das Anlagevermögen dient der Sicherung dieser Renten. Die lange Laufzeit dieser Renten ermöglicht der Suva, ihr Vermögen langfristig anzulegen und erhebliche Wertschwankungen in Kauf zu nehmen, da in guten Anlagejahren jeweils konsequent Wertschwankungsreserven geäufnet werden. Der finanzielle Deckungsgrad, das heisst das Verhältnis von Vermögen gegenüber Verpflichtungen, betrug per Ende 2010 rund 120 Prozent (Vorjahr 117 Prozent).

Langfristige Anlagestrategie der Suva

Am ehesten vergleichbar hinsichtlich Aktienanteil und anderen Sachwertanlagen ist das Anlageresultat der Suva mit Benchmark-Indizes von Pensionskassen, wie dem CS PK-Index oder dem Pictet BVG 25-Index 2005 (BVG-25 plus). Im langfristigen Vergleich seit 1.1.2000 hat die Suva eine kumulative Performance von 40,5 Prozent erzielt, verglichen mit 25,3 Prozent des CS PK-Index und 34,2 Prozent des BVG 25 plus (bzw. vor 2005 dem BVG 25-Index 2000). Die Performance der Suva für 2010 liegt mit 5,5 Prozent über dem BVG-25 plus mit 4,85 Prozent und dem CS PK-Index mit 3,01 Prozent.

Detaillierte Angaben zum Geschäftsjahr 2010 und zur Prämienentwicklung 2012 wird die Suva an ihrer Bilanzmedienkonferenz vom 17. Juni 2011 in Luzern präsentieren, nachdem der Verwaltungsrat der Suva die Rechnung verabschiedet und die Prämien für das Folgejahr genehmigt hat.

Leistungen durch UVG-Revision in Gefahr

Bei der laufenden Revision des Unfallversicherungsgesetzes hat die vorberatende Kommission des Nationalrats beschlossen, die heutigen Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung zu verschlechtern und gleichzeitig zu verteuern. Dieser Leistungsabbau ist umso fragwürdiger, als die Unfallversicherung ausgezeichnet funktioniert, solide finanziert ist und keinen Sanierungsbedarf aufweist. In der Herbstsession 2010 hat der Nationalrat die Revision an den Bundesrat zurückgewiesen. Ob der Ständerat zum selben Schluss kommt, ist noch offen.

Auskünfte an Medienschaffende erteilt:

Erich Wiederkehr, Unternehmenskommunikation,
Tel. 041 419 56 23, erich.wiederkehr@suva.ch@suva.ch 

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 19 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 3000 Mitarbeitende. Sie ist ein selbständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 115 000 Unternehmen bzw. 2 Mio. Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Die Suva generiert ein Prämienvolumen von rund 4,2 Mrd. Franken. Im Auftrag des Bundes führt sie seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.