Emmen im Velofieber

Am Sonntag, 22. Mai 2011, findet in der Region Emmen der 11. Zentralschweizer Velotag der Suva statt. Für jeden gefahrenen Kilometer überweist die Suva 20 Rappen an die Stiftung für Schwerbehinderte Luzern SSBL. Auf der Strecke sind Prominente aus Sport und Politik unterwegs und verteilen Lose mit attraktiven Gewinnchancen.

Gegen 10 000 Personen nahmen in den vergangenem Jahren jeweils am Zentralschweizer Velohelmtag der Suva teil. Dieser half mit, dass die Suva mit ihrer Präventionskampagne für Velofahrende die Helmtragquote von unter 5 Prozent (1994) auf heute rund 38 Prozent erhöhen und den Anteil der Kopf- und Schädelverletzungen bei Velounfällen von 10 Prozent auf weniger als 6 Prozent reduzieren konnte. Nun ist ein Kurswechsel angesagt. Zwar bleibt das Helmtragen nach wie vor unerlässlich. «Neu steht aber das sichere Fahrverhalten im Zentrum», sagt Esther Hess, Leiterin der Velohelmkampagne der Suva. «Die Suva verfolgt dabei das Ziel, Kollisionen zwischen Velofahrenden und dem motorisierten Verkehr zu verhindern und das Verständnis sowie den gegenseitigen Respekt zu fördern.» Dadurch werden auch die Unfallkosten gesenkt, was zu tieferen Prämien für die Versicherten führt.

Vom Velohelmtag zum Velotag

Im Zuge der Neuausrichtung wird der Anlass in Zentralschweizer Velotag umbenannt. Dieser findet am Sonntag, 22. Mai 2011, zwischen 10 und 16 Uhr in Emmen rund um das TCS-Areal statt. Das Tempo spielt am Velotag keine Rolle. Mitmachen ist alles! Einfach den Velohelm aufsetzen, eine der beiden ausgeschilderten Strecken abfahren und mit etwas Glück einen der 200 Preise gewinnen. Auch in diesem Jahr sind zahlreiche Prominente aus Sport und Politik unterwegs. So beispielsweise Skirennfahrerin Nadia Styger sowie die Luzerner Regierungsräte Marcel Schwerzmann und Guido Graf. Sie belohnen Velofahrende, die einen Helm tragen, mit einem Glückslos. Als Hauptpreis wartet ein FLYER-Elektrovelo auf einen glücklichen Gewinner. Für jeden am Velohelmtag gefahrenen Kilometer überweist die Suva 20 Rappen an die Stiftung für Schwerbehinderte Luzern SSBL. Diese wird das Geld für den Kauf eines rund 13 000 Franken teuren Therapie-Dreirad-Tandems einsetzen.

«Village» auf dem TCS-Areal

Den Mittelpunkt des 11. Zentralschweizer Velotags der Suva bildet das «Village» auf dem TCS-Areal Emmen. Hier erklärt die Polizei, wie man richtig linksabbiegt und ProVelo gibt Tipps, für das richtige Verhalten im Kreisel. Zudem können die Teilnehmenden ihren Hunger und Durst stillen, den neusten Velohelm kaufen, am TCS-Stand einen Velocheck machen, sich massieren lassen oder einfach das Gespräch und die Gemütlichkeit geniessen.

Zwei Velorouten

Die mit Suva-Wegweisern ausgeschilderte Mini-Route (5 km, keine Höhendifferenz) entlang des oberen Schiltwaldes und der Reuss ist vor allem für Familien mit Kindern geeignet. Die Haupt-Route (20 km, 211 Meter Höhendifferenz) führt vom TCS-Areal entlang des oberen Schiltwaldes nach St. Kathrinen, Root, Buchrain und über den Hundsrüggen nach Rathausen. Wegen Rollsplits sind die

Strecken für Rennvelos ungeeignet.

Weitere Informationen zum 11. Zentralschweizer Velotag: www.suva.ch/velokampagne 

Bildgalerie vom 11. Zentralschweizer Velotag ab 22. Mai 2011 unter www.facebook.com/suvaschweiz  

Auskünfte an Medienschaffende erteilt:

Angela Zobrist, Unternehmenskommunikation,
Tel. 041 419 54 76, angela.zobrist@suva.ch 

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 19 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 3000 Mitarbeitende. Sie ist ein selbständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 115 000 Unternehmen bzw. 2 Mio. Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Die Suva generiert ein Prämienvolumen von rund 4,2 Mrd. Franken. Im Auftrag des Bundes führt sie seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.