FC Freienbach gewinnt Fairplay-Trophy

Nicht der FC Basel, FC Zürich oder BSC Young Boys, sondern der FC Freienbach ist neuer Schweizermeister – im Fairplay. Am Freitag, 21. Oktober 2011, übergab Ottmar Hitzfeld der fairsten Mannschaft einen Gutschein über 10 000 Franken. Die Fairplay-Trophy wird jedes Jahr vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) und der Suva vergeben.

Fussball lebt von Leidenschaft, Emotionen und Einsatz. Die Kehrseite: überhartes Einsteigen in den Zweikampf, Diskussionen mit den Schiedsrichtern und respektloses Verhalten bei Niederlagen gegenüber dem gegnerischen Team und Publikum. Nicht so beim FC Freienbach. «Fairplay ist viel mehr als das Einhalten der Regeln. Es widerspiegelt den Charakter des Teams und jedes Spielers. Deswegen unterstütze ich die Aktion der Suva gerne als Überbringer der Fairplay-Trophy», meint Ottmar Hitzfeld, der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. Damit sicherten sich die «Kicker» einen Gutschein für Sportartikel im Wert von 10 000 Franken. Auf den Plätzen zwei bis fünf folgen die Vereine FC Adligenswil, FC Stans, FC Obersiggenthal und FC Therwil. Sie wurden mit einem Gutschein zwischen 5 000 und 8 000 Franken belohnt.

Fairness zahlt sich aus

Die Fairplay-Trophy wird seit 2004 jedes Jahr im Berner Stade de Suisse an die zehn fairsten Fussballvereine der Schweiz vergeben. Es werden alle Clubs, die in den regionalen Aktiv-, Senioren- und Veteranenmeisterschaften Fussball spielen, berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt zweistufig. In der ersten Phase werden die Strafpunkte der Vorrunde ausgewertet. Die fünf Vereine mit der tiefsten Strafpunktzahl pro Region qualifizieren sich für die nächste Runde. In der Rückrunde werden nebst den verhängten Strafen noch weitere Kriterien bewertet: Auftreten gegenüber Gegnern, Schiedsrichtern, Trainern und Funktionären.

Hohe Kosten durch Unfälle

Die Suva engagiert sich in der Versicherung, Rehabilitation und Prävention. Neben der Verhütung von Berufsunfällen, -krankheiten und Freizeitsicherheit setzt sie sich dafür ein, dass der Fairplay-Gedanke nie verloren geht. In der Schweiz spielen mehr als 250 000 Lizenzierte und gegen 400 000 Hobby-Kicker regelmässig Fussball. Jedes Jahr ereignen sich rund 40 000 Unfälle. Sie verursachen neben menschlichem Leid und Schmerzen auch eine halbe Million Ausfalltage und Kosten in der Höhe von 145 Millionen Franken. Deshalb bemüht sich die Suva, die Zahl der Unfälle und die Unfallkosten zu senken. Davon profitieren letzten Endes auch die Versicherten in Form von tieferen Prämien.

Die detaillierte Rangliste der Fairplay-Trophy findet sich unter: www.football.ch .

Bilder der Übergabe der Fairplay-Trophy mit Ottmar Hitzfeld stehen zur Verfügung unter: www.photopress.ch/image/Suva .

Auskünfte an Medienschaffende erteilt:

Roland Hügi, Unternehmenskommunikation,
Tel. 041 419 65 14,roland.huegi@suva.ch 

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 19 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 3000 Mitarbeitende. Sie ist ein selbständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 115 000 Unternehmen bzw. 2 Mio. Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Die Suva generiert ein Prämienvolumen von rund 4,3 Mrd. Franken. Im Auftrag des Bundes führt sie seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.