André Meier übernimmt die Abteilung Arbeitssicherheit

Der Verwaltungsratsausschuss der Suva hat den 40-jährigen Luzerner André Meier zum neuen Leiter der Abteilung Arbeitssicherheit für die Deutschschweiz gewählt. Er tritt im August 2012 die Nachfolge von Robert Odermatt an. Dieser hat die Abteilung während 25 Jahren erfolgreich geleitet und tritt in den wohlverdienten Ruhestand.

Der aus Rickenbach LU stammende André Meier bringt für die herausfordernde Tätigkeit als Leiter Arbeitssicherheit für die Deutschschweiz bei der Suva beste Voraussetzungen mit. Er studierte an der Universität Fribourg Mathematik und Physik und erwarb das Gymnasiallehrerdiplom. Neben einem Nachdiplomstudium als Wirtschaftsingenieur und EKAS-Lehrgängen als Sicherheitsfachmann beziehungsweise -ingenieur, schloss er 2008 als Master of Advanced Studies in Arbeit + Gesundheit an der ETH Zürich und der Universität Lausanne ab.
Erst Lehrer dann Leiter Sicherheit
In seiner beruflichen Laufbahn sammelte er zuerst Erfahrungen als Lehrer im Kantonalen Lehrerinnen- und Lehrerseminar und Gymnasium Hitzkirch und dann als Junior Consultant in der Informatikbranche. Seit 2002 war er zunächst bei der Suva als Sicherheitsingenieur und ab 2007 bei Coop in Basel als Leiter Sicherheit/Services tätig. In dieser Funktion hatte er die fachliche Verantwortung für Sicherheit, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in der ganzen Coop Gruppe inne. André Meier wird seine neue Funktion am 1. August 2012 übernehmen.
Abteilung massgeblich geprägt

In der Abteilung Arbeitssicherheit der Suva in Luzern arbeiten rund 120 Personen. Ihre Aufgabe ist es ist es, Berufsunfälle und Berufskrankheiten in der deutschen Schweiz und im Tessin wirkungsvoll zu verhüten. Dies geschieht unter anderem mit Kampagnen, Schulung sowie Kontrolle und Unterstützung in den bei der Suva versicherten Unternehmen. In den 25 Jahren als Leiter hat Robert Odermatt die Leistungen der Abteilung Arbeitssicherheit für die Deutschschweiz massgeblich geprägt, namentlich bei der Bewältigung der schwierigen Fragen rund um Asbest, bei der Konzeption und Umsetzung systemorientierter Sicherheitslösungen gemäss ASA-Richtlinie sowie bei der Neuausrichtung der Präventionsstrategie.

Die Suva dankt Robert Odermatt für die geleisteten wertvollen Dienste.

Auskünfte an Medienschaffende erteilt:

Roland Hügi, Unternehmenskommunikation,
Tel. 041 419 65 14, roland.huegi@suva.ch

 

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 3000 Mitarbeitende. Sie ist ein selbständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 115 000 Unternehmen bzw. 2 Mio. Berufstätige und Arbeitslose gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Die Suva generiert ein Prämienvolumen von rund 4,3 Mrd. Franken. Im Auftrag des Bundes führt sie seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.