FC Klus-Balsthal spielt den fairsten Fussball

Für einmal grüsst nicht der FC Basel von der Tabellenspitze, sondern der FC Klus-Balsthal – im Fairplay. Die Solothurner Kicker haben den FC Therwil und den FC Seefeld auf die Ehrenplätze verwiesen. Zu den ersten Gratulanten gehörte kein Geringerer als Ottmar Hitzfeld: Der Nationaltrainer durfte dem fairsten Schweizer Verein am Wochenende einen Gutschein im Wert von 10 000 Franken überreichen. Die Fairplay-Trophy wird jedes Jahr vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) und der Suva vergeben.

Auf dem Fussballplatz gibt es nicht nur spektakuläre Tore, grosse Emotionen und spannende Zweikämpfe zu sehen, sondern leider auch immer wieder harte Fouls, hitzige Diskussionen mit dem Schiedsrichter und respektloses Verhalten bei Niederlagen. Dass Fussball auch ohne unschöne Szenen möglich ist, hat in der vergangenen Saison der FC Klus-Balsthal gezeigt. Das Team aus dem Kanton Solothurn gewinnt die diesjährige Fairplay-Trophy vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) und der Suva. «Fairplay widerspiegelt den Charakter des Teams und jedes Spielers», sagt Ottmar Hitzfeld. Der Trainer der Schweizer Nationalmannschaft durfte am Freitagabend, 19. Oktober dem FC Klus-Balsthal nicht nur als erster gratulieren, sondern den Kickern auch einen Gutschein für Sportartikel im Wert von 10 000 Franken übergeben. Von insgesamt 953 klassifizierten Vereinen folgen auf den Plätzen zwei bis fünf der FC Therwil, FC Seefeld, FC Stammheim und FC Kerns. Sie wurden mit einem Gutschein zwischen 9000 und 6000 Franken belohnt.
Fairness zahlt sich aus
Die Fairplay-Trophy wird seit 2004 jedes Jahr im Berner Stade de Suisse an die zehn fairsten Fussballvereine der Schweiz vergeben. Es werden alle Clubs, die in den regionalen Aktiv-, Senioren- und Veteranenmeisterschaften Fussball spielen, berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt zweistufig. In der ersten Phase werden die Strafpunkte der Vorrunde ausgewertet. Die fünf Vereine mit der tiefsten Strafpunktzahl pro Region qualifizieren sich für die nächste Runde. In der Rückrunde werden nebst den verhängten Strafen noch weitere Kriterien bewertet: Auftreten gegenüber Gegnern, Schiedsrichtern, Trainern und Funktionären.
Hohe Kosten durch Unfälle

In der Schweiz spielen mehr als 250 000 Lizenzierte und gegen 400 000 Hobby-Kicker regelmässig Fussball. Jedes Jahr ereignen sich rund 40 000 Unfälle – so viel wie in keiner anderen Sportart. Sie verursachen neben menschlichem Leid und Schmerzen auch eine halbe Million Ausfalltage sowie Kosten in der Höhe von 145 Millionen Franken. Deshalb bemüht sich die Suva, die Zahl der Unfälle zu senken. Davon profitieren letzten Endes auch die Versicherten in Form von tieferen Prämien.

Die detaillierte Rangliste der Fairplay-Trophy findet sich unter: www.football.ch  

Bilder der Übergabe der Fairplay-Trophy mit Ottmar Hitzfeld stehen zur Verfügung unter: www.photopress.ch  

Auskünfte an Medienschaffende erteilt:
Barbara Senn, Unternehmenskommunikation,
Tel. 041 419 54 76, barbara.senn@suva.ch 

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 3100 Mitarbeitende. Sie ist ein selbständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 118 000 Unternehmen bzw. 1,9 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Suva generiert ein Prämienvolumen von rund 4,4 Mrd. Franken. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.