Claudia Pletscher als Chefärztin Arbeitsmedizin gewählt

Der Verwaltungsratsausschuss der Suva hat an seiner Sitzung vom 14. Dezember die 55-jährige Zürcherin Claudia Pletscher zur neuen Chefärztin und Leiterin der Abteilung Arbeitsmedizin gewählt. Sie tritt im April 2013 die Nachfolge von Marcel Jost an, der zeitgleich pensioniert wird. Jost leitet die Abteilung Arbeitsmedizin seit acht Jahren.

Claudia Pletscher stammt aus Dietikon ZH und arbeitet seit 2000 in der Abteilung Arbeitsmedizin der Suva. Sie studierte an der Universität Zürich Medizin und dissertierte 1984. Nach achtjähriger Weiterbildung in verschiedenen Kliniken erlangte sie den Facharzttitel für Allgemeine Innere Medizin. Im Jahr 1993 eröffnete Claudia Pletscher in Murg SG ihre eigene Praxis. Sieben Jahre später wechselte sie zur Suva und begann eine Weiterbildung in Arbeitsmedizin, die sie 2004 mit dem Facharzttitel für Arbeitsmedizin abschloss. Seit 2008 leitet sie den Bereich Arbeitsmedizinische Vorsorge. Claudia Pletscher wird ihre neue Funktion im April 2013 antreten.
Abschied und rundes Jubiläum
Die Abteilung Arbeitsmedizin der Suva beschäftigt 80 Personen. Sie ist zuständig für die arbeitsmedizinische Vorsorge in allen Betrieben der Schweiz mit speziellen Risiken, das Festlegen von Grenzwerten am Arbeitsplatz, den arbeitsmedizinischen Input in die Berufskrankheits- und Berufsunfallverhütung sowie die fachliche Beurteilung von Berufskrankheiten für Versicherungsleistungen. Marcel Jost leitet die Abteilung Arbeitsmedizin seit acht Jahren und feiert fast zeitgleich mit seiner Pensionierung sein 30-Jahr-Jubiläum bei der Suva.
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Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 3100 Mitarbeitende. Sie ist ein selbständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts und versichert rund 118 000 Unternehmen bzw. 1,9 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Suva generiert ein Prämienvolumen von rund 4,4 Mrd. Franken. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.