Sicher in die Pedale treten am letzten Zentralschweizer Velotag der Suva

Am Sonntag, 25. Mai 2014, dreht sich in Alpnach alles ums Velo. Am Zentralschweizer Velotag der Suva stehen nicht Effort oder Sieg im Vordergrund, sondern das Erkunden der Obwaldner Velowege, packende Musikauftritte, Spezialitäten aus der Region – und sicheres Velofahren. Der Velotag findet mit der 14. Ausgabe seinen Abschluss.

Der Zentralschweizer Velotag wurde vor 14 Jahren von der Suva ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Teilnehmenden fürs Helmtragen zu sensibilisieren. Diese Präventionsbotschaft konnte erfolgreich vermittelt werden: Die Helmtragquote stieg von unter 5 Prozent (1994) auf heute rund 46 Prozent. Deshalb plant der grösste Schweizer Unfallversicherer einen Kurswechsel – der diesjährige Velotag in Alpnach wird der letzte sein. «Umso mehr freuen wir uns über viele Teilnehmende, die mit uns gemeinsam am Sonntag, 25. Mai, diesen Abschluss feiern», sagt Esther Hess, Kampagnenleiterin Velo bei der Suva. Am letzten Velotag kommen nicht nur Radler auf ihre Kosten. Sei es ein Konzert von ELRITSCHI, ein virtueller Flug mit einem Super Puma oder leckere Köstlichkeiten von den Obwaldner Landfrauen: Das Unterhaltungsprogramm bietet Abwechslung für Gross und Klein. Im Mittelpunkt des Interesses steht jedoch das sichere Velofahren. «Auf den Velostrecken können die Gefahren bei Vortrittssituationen und des Toten Winkels eindrücklich erlebt werden», so Hess.
Kilometer für einen guten Zweck sammeln
Am letzten Zentralschweizer Velotag stehen drei ausgeschilderte Routen für Fahrradtouren zur Auswahl. Die Mini-Route ist 8 Kilometer lang und dank wenigen Höhenmetern speziell für Familien mit Kindern geeignet. Die Haupt-Route ist 18 Kilometer lang und dauert rund 90 Minuten. Für trainierte Velofahrer gibt es die Maxi-Route, die 20 Kilometer lang ist und bei der 274 Höhenmeter überwunden werden müssen. Wer am Velotag mit Drahtesel und Helm unterwegs ist, tut dies für einen guten Zweck: Für jeden gefahrenen Kilometer überweist die Suva 20 Rappen an die Stiftung Rütimattli in Sachseln, die den Spendenbeitrag für ein Jodelprojekt und den Ausbau der Wohnstrasse einsetzen wird. «Die Stiftung Rütimattli hilft seit vielen Jahren Menschen mit einer Behinderung. Ein solches Engagement unterstützt auch die Suva gerne», betont Hess.
Attraktionen beim Flugplatz Alpnach
Mittelpunkt des Zentralschweizer Velotages ist das Village beim Flugplatz Alpnach. Hier können die Teilnehmenden für einmal Pilot sein, sich in den Super Puma setzen und virtuell davonfliegen. Weiter gibt es die Möglichkeit ein Elektrovelo auszuprobieren und Velohelme vergünstigt zu beziehen. Auch musikalisch wird einiges geboten: Caroline Graf und die Superhaasen entführen mit ihren tanzfreudigen Hits in eine Welt voll von Spaghetti, Glücksschweinen, Piraten, Geheimnissen – und natürlich Superhaasen. Die Jodlergruppe Schlierätal und ELRITSCHI unterhalten die älteren Generationen. Zudem können die Teilnehmenden im Village Köstlichkeiten und Spezialitäten aus dem Kanton Obwalden geniessen.

Musikalisches Rahmenprogramm

10.30 Uhr: Kinderkonzert mit Caroline Graf und die Superhaasen

13.00 Uhr: Konzert mit der Jodlergruppe Schlierätal

14.00 Uhr: Konzert mit ELRITSCHI
Auskünfte an Medienschaffende erteilt:
Barbara Senn, Unternehmenskommunikation,
Tel. 041 419 54 76, barbara.senn@suva.ch 

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 3200 Mitarbeitende. Als selbständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,2 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 120 000 Unternehmen bzw. 1,9 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.