Eröffnung Begegnungszone am Hauptsitz der Suva

Um die Verkehrssicherheit zu verbessern und das Vorgelände ansprechender zu gestalten, hat die Suva den Vorplatz am Hauptsitz umgebaut. Die 30er Zone wurde in eine sogenannte «Begegnungszone» umgestaltet. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt neu 20 km/h.

Vor dem Haupteingang der Suva Fluhmatt herrscht viel Verkehr. Fussgänger, Autofahrer, Fahrräder, Roller und Lastwagen kreuzen sich hier täglich. Die Strasse vor dem Hauptsitz weist zudem eine unübersichtliche Kurve auf. Trotz der 30er Zone konnte der Gefahr für Personen, die die Strasse vom Hauptsitz zum Känzeli oder umgekehrt überqueren wollten, nicht wirksam begegnet werden. Insbesondere für Besucherinnen und Besucher der Suva mit einer Geh- oder Sehbehinderung war eine Verbesserung der Situation notwendig. Dieses Ziel hat die Suva mit einer neuen Begegnungszone umgesetzt. Weitere Vorteile sind die Verkehrsberuhigung, die Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie eine gestalterische Aufwertung des Vorgeländes. Die neu geschaffene Begegnungszone an der Fluhmattstrasse hat die Suva selber finanziert und realisiert. Die Stadt Luzern hat dafür aktiv Hand geboten und das Projekt bewilligt, da es auch im Interesse der Stadt ist, die verschiedenen Begegnungsplätze in Luzern optisch und sicherheitstechnisch aufzuwerten.
Weitere Bauarbeiten vor dem Hauptsitz
Mit der Eröffnung der Begegnungszone sind die Bauarbeiten vor dem Hauptsitz Fluhmatt noch nicht abgeschlossen. Es folgen Abbrucharbeiten der Lift- und Treppenanlage, die die Zürichstrasse, via Löwen Center, mit der Fluhmattstrasse verbindet. Gemäss Terminplanung der Löwencenter Bau und Betriebs AG, die als Bauherrin auftritt, wird die neue Lift- und Treppenanlage ab Ende Februar 2015 betriebsbereit sein. Nach der Inbetriebnahme des neuen Lifts werden die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Känzeli starten. Die Bauarbeiten auf dem Känzeli werden voraussichtlich Ende April 2015 abgeschlossen sein. Danach kann der Belag der Begegnungszone endgültig finalisiert werden. Die spezielle Belagsoberfläche und die Strassenbeschilderung grenzen die Begegnungszone von der Tempo-30-Zone ab. Die Aufmerksamkeit der Autolenker gegenüber den Passanten soll damit erhöht werden.
Auskünfte an Medienschaffende erteilt:
Serkan Isik, Unternehmenskommunikation,
Tel. 041 419 65 14, serkan.isik@suva.ch 

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4000 Mitarbeitende. Als selbständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,2 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 121 000 Unternehmen bzw. 1,95 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.