FC Lancy-Florimont spielt den fairsten Fussball

Fairplay zahlt sich aus. Nicht nur wegen der Preise der diesjährigen Fairplay-Trophy – Gutscheine im Wert von bis zu 12 000 Franken – sondern auch weil dadurch Unfälle vermieden werden können. Den fairsten Fussball spielte in der Saison 2013/14 der FC Lancy-Florimont.

Seit zehn Jahren belohnen der Schweizerische Fussballverband und die Suva Fairness auf dem Fussballfeld mit dem Fairplay-Trophy-Preis. Am Freitag, 31. Oktober 2014, wurden die Gewinner der Saison 2013/2014 im Stade de Suisse in Bern geehrt. Auf Platz 1 landete – und darf sich somit als fairster Fussballklub der Schweiz bezeichnen – der FC Lancy-Florimont. Die Genfer Truppe verwies den FC Lungern und FC Etoile Biel auf die Ehrenplätze. Nationaltrainer Vladimir Petkovic überraschte vor Ort die zehn fairsten Vereine der Schweiz mit Sportartikel-Gutscheinen im Wert von bis zu 12 000 Franken. «Bei mir steht immer der Mensch im Zentrum. Darum ist es selbstverständlich, dass ich Werte wie Fairplay auf allen Stufen fordere und fördere. Fairplay und Respekt sind gerade von Nationalspielern ganz besonders zu würdigen, denn internationale Top-Fussballer sind immer auch Vorbilder für die Jugend. Und was für die Spieler gilt, gilt auch für Trainer, Betreuer und andere Funktionäre – auf und neben dem Fussballplatz.», sagt Petkovic.
Hohe Unfallkosten
In der Schweiz spielen mehr als 650 000 Menschen regelmässig Fussball. Dabei kommt es nicht nur zu spektakulären Toren, emotionalen Begegnungen und spannenden Zweikämpfen, sondern auch jährlich zu rund 45 000 Unfällen – so viele wie in keiner anderen Sportart. Für die Betroffenen ist dies vielfach mit Schmerzen und Untätigkeit verbunden, für die Unternehmen mit einer halben Million Ausfalltage, für die Versicherungen mit Kosten von rund 160 MillionenFranken. Deshalb bemüht sich die Suva, die Zahl der Unfälle zu senken. Davon profitieren letzten Endes auch die Versicherten in Form von tieferen Prämien.
Mehr Fairness in vielen Vereinen
Dieses Jahr nahmen 768 klassifizierte Vereine an der Fairplay-Trophy teil. Berücksichtigt werden dabei alle Clubs, die in der regionalen Aktiv-, Senioren- und Veteranenmeisterschaften und auch im Frauenfussball spielen. Im Rahmen der Fairplay-Trophy werden Vereine ausgezeichnet, die besondere Fairplay-Anstrengungen unternehmen und so mithelfen, Unfälle zu vermeiden.

Die detaillierte Rangliste der Fairplay-Trophy findet sich unter www.football.ch . Bilder der Übergabe mit Vladimir Petkovic stehen zur Verfügung unter: www.photopress.ch  
Auskünfte an Medienschaffende erteilt:

Barbara Senn, Unternehmenskommunikation,
Tel. 041 419 54 76, barbara.senn@suva.ch 

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4000 Mitarbeitende. Als selbständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,2 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 121 000 Unternehmen bzw. 1,95 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.