Ohne Sturzunfälle durch den Winter

Frostige Temperaturen, dichter Nebel und Schneegestöber: Der Winter ist in die Schweiz eingekehrt. Obwohl die Menschen während der kalten Jahreszeit weniger Stunden draussen verbringen als üblich, gibt es trotzdem so viele Stolper- und Sturzunfälle wie sonst nie. Am gefährlichsten sind im Winter die Morgenstunden zwischen 6 bis 9 Uhr. In dieser Zeitspanne stolpern und stürzen fast doppelt so viele Fussgänger wie zur selben Zeit in den Sommermonaten.

Insgesamt verletzen sich jährlich knapp 310 000 Menschen bei Stolper- und Sturzunfällen. Dabei lässt sich das Risiko eines Stolper- und Sturzunfalles schon mit einfachen Verhaltensweisen vermindern:

  • Informieren Sie sich gezielt über die aktuellen Wetterverhältnisse. In Zusammenarbeit mit der Suva bedient Wetter-Alarm Fussgänger mit Warnungen und Sicherheitstipps – per Smartphone App, SMS, E-Mail oder Fax. Mehr dazu unter: www.wetteralarm.ch  .
  • Tragen Sie fest am Fuss sitzende Schuhe mit rutschfesten Profilsohlen.
  • Benutzen Sie bei winterlichen Verhältnissen einen Gleitschutz – für noch besseren Halt.
  • Vereiste Treppen sind fiese Unfallfallen. Halten Sie sich auf Treppen immer am Handlauf fest.
  • Planen Sie sich genügend Zeit für den (Arbeits-)Weg ein. So verlieren Sie nicht so schnell das Gleichgewicht.
  • Benützen Sie wenn immer möglich Wege, die von Schnee und Eis geräumt worden sind.
  • Bauen Sie genügend Bewegung in Ihren Alltag ein, denn körperlich fitte Menschen können Ausrutscher und Stürze eher vermeiden.

Unter www.photopress.ch  können Sie ein passendes Newsvideo und Bildmaterial downloaden (frei zur Publikation).

Auskünfte an Medienschaffende erteilt:

Barbara Senn, Unternehmenskommunikation,
Tel. 041 419 54 76, barbara.senn@suva.ch 

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4000 Mitarbeitende. Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,2 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 121 000 Unternehmen bzw. 1,95 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.