Unfälle in Snowparks vermeiden

Halfpipes, Kicker und Cross-Strecken: Snowparks sind für viele junge Erwachsene die grösste Attraktion in den Skigebieten. Doch sie sind nicht ohne Risiken. In den Parkanlagen kommt es jährlich zu 4800 Unfällen – Tendenz steigend. In 60 Prozent aller Fälle sind die Verunfallten zwischen 10 und 19 Jahre alt. Die Stürze aus grosser Höhe führen oft zu schweren Verletzungen.

Folgende Tipps erhöhen die Sicherheit in Snowparks:
  1. Helm, Rückenprotektor und Handgelenkschoner tragen
  2. Aufwärmen und Einfahren auf der Piste
  3. Besichtigung der Elemente
  4. Einschätzen der Anforderungen durch Beobachten und Nachfragen
  5. Auswahl der Elemente und Tricks nach eigenem Können
  6. Lenkung der Gedanken auf die Fahrt
  7. Geschwindigkeit, Absprung und Flugweite auf die Landezone des Elements anpassen
  8. Freigabe der Landezone durch Wegfahren
  9. Pausen einlegen

Weiter ist es hilfreich, wenn bereits vor der Wintersaison die Kondition trainiert wird. Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit sind für Sprünge und Fahrten in Snowparks wichtig. Empfehlenswert ist auch der Besuch eines Snowpark-Kurses.

Snowparks werden durch Tafeln mit Verhaltenshinweisen offiziell markiert. Weitere Informationen zu den Regeln liefert www.suva.ch/snowparks  und die App «Slope Track». Diese kann gratis im App Store  und im Google Play Store  heruntergeladen werden.

Auskünfte an Medienschaffende erteilt:
  • Barbara Senn

    Mediensprecherin

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4100 Mitarbeitende. Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,2 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 123 000 Unternehmen bzw. 1,97 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.