Fasnacht - nicht ohne Gehörschutz

Mit der Fasnacht startet für viele Luzernerinnen und Luzerner der Höhepunkt des Jahres. Doch die «fünfte Jahreszeit» birgt auch Risiken: Bei Auftritten von Guggenmusiken können grosse Lärmbelastungen entstehen. Deshalb empfiehlt die Suva das Tragen eines Gehörschutzes – vor allem für Kinder.

Folgende Tipps helfen das Gehör zu schützen:

  1. Verwenden Sie ein Gehörschutzmittel, wenn der Lärm so laut ist, dass Sie sich nicht mehr unterhalten können.
  2. Halten Sie Distanz zu lauten Schallquellen (Lautsprechern, Blasinstrumenten).
  3. Legen Sie bewusst Lärmpausen ein, in denen sich das Gehör erholen kann.
  4. Falls Sie nach lautem Lärm ein Druckgefühl im Ohr oder einen dumpfen Höreindruck verspüren oder gar anhaltende Ohrgeräusche feststellen, sollten Sie dem Gehör dringend Ruhe gönnen. Wenn die Symptome nach 24 Stunden nicht abgeklungen sind, ist es ratsam, einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufzusuchen.

Feiert man die Fasnacht in den Gassen einer Altstadt, kann eine Lärmbelastung von bis zu 95 Dezibel entstehen. Wenn Guggenmusiken in geschlossenen Lokalen spielen, werden gar Werte bis zu 105 Dezibel erreicht – lauter als in einer Disco erlaubt ist. «Bei solchen Schallpegeln empfehlen wir ab 30 Minuten einen Gehörschutz», sagt Beat Hohmann, Leiter Bereich Physik der Suva.

Die Suva bietet eine breite Gehörschutz-Palette an, zum Beispiel Gehörschutzkapseln von Peltor speziell für Kinder von zwei bis sieben Jahren, aber auch – etwas diskreter zu tragen – verschiedene Gehörschutzpfropfen. Bestellt werden können diese unter www.sapros.ch .

Auskünfte an Medienschaffende erteilt:
  • Barbara Senn

    Mediensprecherin

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Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4100 Mitarbeitende. Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,2 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 123 000 Unternehmen bzw. 1,97 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.