Feuerwerk am 1 August

Die meisten dürfen sich auch dieses Jahr auf ein prächtiges Feuerwerk am Nationalfeiertag der Schweiz freuen. Doch vorsichtig – ein solches Spektakel birgt Gefahren. Das zeigen die neusten Zahlen zu Feuerwerksunfällen. Zwischen 2010 und 2014 ereigneten sich rund 1250 Unfälle durch Feuerwerk. Das heisst, 250 pro Jahr. Davon gab es fünf Unfälle mit schwerwiegenden Folgen (d.h. mit einer Invalidenrente) und zwei, die sogar tödlich endeten.

Wann geschehen die Unfälle?

Fast 50 Prozent aller Unfälle ereignen sich um die Tage des 1. August und 20 Prozent während den Silvestertagen (der Rest verteilt sich auf das gesamte Jahr). 93 Prozent in der Freizeit und 7 Prozent während der Ausübung des Berufs.

Wie alt sind die Verunfallten?
  • 11 Prozent der Verunfallten sind unter 20
  • 37 Prozent zwischen 20 und 30
  • 15 Prozent zwischen 30 und 40
  • 24 Prozent zwischen 40 und 50
  • 13 Prozent sind älter als 50

Ausserdem: Mit fast 85 Prozent verunfallen Männer viel häufiger als Frauen mit 15 Prozent.

Um was für Verletzungen handelt es sich?

Bei 42 Prozent der Verletzungen handelt sich um Verbrennungen. Am häufigsten betreffen die Verbrennungen die Hand (42 Prozent) und dann folgen die unteren Extremitäten (23 Prozent). In 26 Prozent der Verletzungen war das Gehör betroffen. Bei 11 Prozent der Verletzungen handelt es sich um oberflächliche Verletzungen und bei 7 Prozent um offene Wunden.

Weitere Informationen: www.fedpol.admin.ch   / www.bfu.ch  

Auskünfte an Medienschaffende erteilt:
  • Barbara Senn

    Mediensprecherin

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4200 Mitarbeitende. Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,2 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 127 000 Unternehmen bzw. 1,98 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.