Dank Fairplay im Schweizer Cup

Die Spieler des FC Donneloye haben die Fairplay-Trophy der Saison 2015/16 gewonnen. Als Belohnung erhalten sie einen Startplatz für die erste Hauptrunde des Schweizer Cups. Zudem überreicht ihnen der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic am 24. August persönlich die Fairplay-Trophy im Stade de Suisse in Bern.

Rund 45 000 Unfälle und Kosten in der Höhe von 160 Millionen Franken gehen jährlich auf das Konto von Amateurfussballerinnen und -fussballern in der Schweiz. Um das Fairplay zu fördern und damit die Anzahl Verletzter auf dem Spielfeld zu senken, belohnen der Schweizerische Fussballverband und die Suva die zehn Teams, die sich besonders fair verhalten haben. Dieses Jahr belegten die Spieler des FC Donneloye (VD) und die Spielerinnen des FC Attiswil (BE) den ersten Platz des Fairplay-Wettbewerbs.

Wildcards für den Cup-Wettbewerb

Vorbildliches Verhalten – vor, während und nach den Spielen – hat nun den gleichen Stellenwert wie ein Sieg, da sich das erstplatzierte Team bei den Männern direkt für die erste Hauptrunde des Schweizer Cups qualifiziert. Der FC Donneloye (3. Liga) empfängt deshalb am Sonntag, 14. August 2016, den FC Le Mont (Challenge League). «Diese zusätzliche Belohnung soll die Klubs anspornen, fair zu spielen, und dazu beitragen, die Zahl der Unfälle zu reduzieren», so Philippe Gassmann, Kampagnenleiter Fussball bei der Suva. Sinkende Unfallzahlen bedeuten weniger Kosten, was wiederum den Versicherten der Suva in Form von tieferen Prämien zugutekommt.

Die fairsten Klubs

Um Fairness auf dem Spielfeld zu belohnen, geht die Fairplay-Trophy seit 2004 alljährlich an die fairsten Fussballvereine der Schweiz. Dieses Jahr haben 778 Vereine teilgenommen. Teilnahmeberechtigt sind alle Klubs mit mindestens einem Männerteam in den Regionalligen Aktive, bei den Junioren A oder Senioren oder mindestens einem Frauenteam bei den Aktiven oder den U18. Am 24. August 2016 übergibt der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic im Stade de Suisse in Bern die Preise an die zehn fairsten Klubs.

Die Rangliste der Fairplay-Trophy: www.football.ch 

Fairplay auf dem Spielfeld:
  • Vermeiden Sie es, im Zweikampf für ein Tackling (eine Grätsche) «zu Boden zu gehen».
  • Spielen Sie fair und respektieren Sie Ihre Gegenspieler. Gefährden Sie Ihre Gesundheit nicht mit rücksichtslosem Einsteigen.
  • Halten Sie sich an die Regeln.
  • Behandeln Sie Ihre Gegenspieler so, wie Sie selbst behandelt werden möchten.
  • Bewahren Sie einen kühlen Kopf, auch in spielentscheidenden Situationen.
  • Setzen Sie Ihre Gesundheit nicht für einen Sieg aufs Spiel.
Auskünfte an die Medienschaffenden erteilen:
  • Barbara Senn

    Mediensprecherin

Schweizerischer Fussballverband

Marco von Ah, Leiter Kommunikation
Tel. 031 950 81 97, vonah.marco@football.ch 
Zusätzliche Informationen: www.football.ch  

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4200 Mitarbeitende. Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,2 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 127000 Unternehmen bzw. 1,98 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.