Weihnachtsspende der Suva geht in den Kanton Bern

Die Mitarbeitenden der Suva verzichten zum 18. Mal in Folge auf ein Weihnachtsgeschenk. In diesem Jahr spenden sie den dafür vorgesehenen Betrag an agilas, eine gemeinnützige Organisation bei Bern. Die Institution aus Bolligen bietet Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf einen Einstieg in die Berufswelt.

Es ist Tradition, dass die Mitarbeitenden der Suva auf ein Weihnachtsgeschenk verzichten. Stattdessen unterstützen sie mit dem dafür vorgesehenen Betrag eine gemeinnützige Organisation – dieses Jahr bereits zum 18. Mal in Folge. Entschieden haben sich die Mitarbeitenden für agilas in Bolligen. Die Institution bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit kognitiven Einschränkungen, psychischen Problemen oder sozialen Schwierigkeiten eine Erstausbildung. «Wir sehen uns als Sprungbrett. Das Ziel ist, dass die jungen Menschen danach möglichst eigenständig arbeiten und leben können», sagt Maja Werthmüller, Institutionsleiterin von agilas. Für viele der Jugendlichen sei die Erstausbildung bei agilas eine grosse Chance.

Checkübergabe und Gokartfahren

Die Checkübergabe hat am Montagnachmittag, 21. November 2016, auf Wunsch der Jugendlichen im Expodrom in Muntelier stattgefunden. Dort durften sie ihr Talent beim Gokartfahren unter Beweis stellen. Nach der Siegerehrung übergab Bruno Schatzmann, Agenturleiter der Suva Bern, den Check im Wert von 25 000 Franken. «Ich freue mich, dass die Weihnachtsspende dieses Jahr in den Kanton Bern geht und mit agilas an eine Institution, die jungen Menschen einen Ort der Hoffnung bietet», sagt Schatzmann. Die Weihnachtsspende wird agilas für eine Klienten-Datenbank einsetzen. Weitere Informationen zur Institution gibt es unter www.agilas.ch .

  • Barbara Senn

    Mediensprecherin

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4200 Mitarbeitende. Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,2 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 127000 Unternehmen bzw. 1,98 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.