Agenturen Chur und Linth – gemeinsam noch stärker

Die Agenturen Chur und Linth erhalten eine gemeinsame Führung. Mit der neuen Organisationsform bleiben die beiden Agenturen vor Ort, nutzen aber gleichzeitig Grössenvorteile und Synergien. Die Arbeitsplätze bleiben erhalten. Für Kunden sowie für Ärzte, Spitäler und andere Leistungserbringer hat diese Veränderung keine Konsequenzen.

Die Agenturen Chur und Linth werden per Anfang 2018 in die neue Organisationsform überführt: zwei Standorte, eine Führungsstruktur. Die Leitung der beiden Agenturen wird Marcel Kempf, Agenturleiter Chur, übernehmen.

Mit dem Entscheid von Rainer Bätschmann, Agenturleiter Linth, auf Ende 2017 frühzeitig in den Ruhestand zu gehen, bot sich die Gelegenheit für eine gemeinsame Lösung. Bereits heute besteht eine punktuelle Zusammenarbeit. Mit einer gemeinsamen Organisation können die beiden Agenturen Grössenvorteile und Synergien noch besser nutzen. Die beiden Standorte Chur und Ziegelbrücke bleiben bestehen – so auch die Arbeitsplätze. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agenturen Chur und Linth bedienen Kunden sowie Ärzte, Spitäler und andere Leistungserbringer weiterhin von diesen Standorten aus.

Linth

  • 45 Mitarbeiter
  • 7 Lernende
  • 3700 versicherte Betriebe
  • 40 000 versicherte Personen    


Chur

  • 48 Mitarbeiter
  • 4 Lernende
  • 4975 versicherte Betriebe
  • 48 000 versicherte Personen

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4200 Mitarbeitende. Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,2 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 127 000 Unternehmen bzw. 1,98 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Suva-Rat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.