7 Prozent mehr Unfälle an Hitzetagen

Nicht alle haben das Glück, während der heissen Hochsommertage in klimatisierten Räumen zu arbeiten. An zahlreichen Arbeitsplätzen im Freien wird auch bei grosser Hitze geschuftet. Dies stellt für den Körper nicht nur eine erhebliche Belastung dar, sondern sorgt im Bau- und Transportgewerbe auch für mehr Unfälle. Dies zeigt eine neue Auswertung des grössten Unfallversicherers der Schweiz.

«Zwischen den Jahren 2000 bis 2015 ereigneten sich an Tagen mit Temperaturen über 30°C im Bau- und im Transportgewerbe 7 Prozent mehr Unfälle», sagt Peter Andermatt, Statistiker bei der Suva. Die Ursachen sind nicht eindeutig. «Da eine Überhöhung der Unfallzahlen während dem ganzen Hitzetag feststellbar ist, vermuten wir Konzentrationsmangel sowie Übermüdung als Ursache», so Andermatt. Denn sehr hohe Temperaturen können zu Schwindel, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Übelkeit oder Erbrechen führen.
Wer jedoch die wichtigsten «Hitze-Regeln» beachtet, übersteht auch einen heissfeuchten Arbeitstag problemlos. Die wichtigsten Regeln an Hitzetagen sind:

• Genügend Trinkwasser zu sich nehmen (mindestens drei bis fünf Deziliter zwei- bis dreimal pro Stunde).
• Schwere oder belastende Arbeiten auf den Morgen verlegen.
• Stündlich kurze Pausen (mindestens fünf Minuten) an einem kühlen und schattigen Ort machen.

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7 Prozent mehr Unfälle an Hitzetagen

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4200 Mitarbeitende. Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,1 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 128 000 Unternehmen bzw. 2,0 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Suva-Rat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.