Edith Müller Loretz wird Leiterin Gesundheitsschutz und Mitglied der Geschäftsleitung der Suva

Der Suva-Ratsausschuss hat an seiner Sitzung vom 29. März 2019 Edith Müller Loretz zur neuen Leiterin des Departements Gesundheitsschutz und zum Mitglied der Geschäftsleitung der Suva gewählt. Weiter wurden Kilian Ritler zum Leiter der Abteilung Rechtsdienst und Christoph Bianchet zum Leiter der Abteilung Finanzen ernannt.

Edith Müller Loretz übernimmt die Leitung des Departements Gesundheitsschutz per 1. April 2019. In dieser Funktion wird sie die Abteilungen Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit Luzern und Lausanne, Präventionsangebote und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz sowie die Führung der sechs Suva-Agenturen Bellinzona, La Chaux-de-Fonds und Delémont, Fribourg, Genéve, Lausanne und Sion übernehmen. Sie trat 1998 als Kampagnenleiterin Schneesport in die Suva ein. Nach Stationen als Leiterin Kampagnen und des Bereichs Freizeitsicherheit verantwortete sie ab 2014 die Abteilung Präventionsangebote. Sie studierte Betriebsökonomie an den Hochschulen Luzern und Chur und bildete sich weiter in Corporate Communications und Arbeits- und Organisationspsychologie. Edith Müller Loretz ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Die 51-Jährige übernimmt die Verantwortung des Departements von André Meier, der dessen Leitung interimistisch innehatte, nachdem der Vorgänger Edouard Currat aus gesundheitlichen Gründen per 1. Oktober 2018 vorzeitig in Pension ging. André Meier leitet weiterhin die Abteilung Arbeitssicherheit Luzern.

Felix Weber, Vorsitzender der Geschäftsleitung, kommentiert: «Mit Edith Müller Loretz gewinnen wir für die Leitung des Departements Gesundheitsschutz eine erfahrene Führungsperson mit fundierten Kenntnissen im Präventions- und Versicherungswesen und hoher Sozialkompetenz. Ich wünsche ihr für ihre neue Aufgabe viel Erfolg und Erfüllung. André Meier danke ich herzlich für die ausgezeichnete interimistische Führung des Departements in den letzten Monaten.»

Weiter wurden per 1. Mai 2019 Kilian Ritler zum Leiter der Abteilung Rechtsdienst und Christoph Bianchet per 1. Juli zum Leiter der Abteilung Finanzen ernannt.

Kilian Ritler studierte Rechtswissenschaften an der Universität Freiburg und startete seine Karriere bei der Suva als Rechtsanwalt im September 2002. Im Jahr 2009 wurde er Leiter Einsprachen in der Abteilung Versicherungsleistungen. Vor der Suva war er unter anderem bei der heutigen Zurich Insurance Group tätig. Er verfügt über ein Nachdiplom der Universität Zürich in internationalem Wirtschaftsrecht mit Spezialisierung auf Immaterialgüter, Technologie- und Informationsrecht sowie über ein «Executive Diploma in Management for the Legal Profession» der Universität St. Gallen. Der 53-Jährige folgt auf Franz Erni, der per 30. Juni 2019 auf eigenen Wunsch in den vorzeitigen Ruhestand tritt.

Christoph Bianchet studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich und verfügt über eine Ausbildung als Chartered Financial Analyst (CFA). Er trat 2013 als Leiter Asset Allocation in die Suva ein. Davor war er nach Stationen bei der Winterthur, der Revisuisse Price Waterhouse und der Credit Suisse als Gründungsmitglied Managing Partner der Arecon AG in Zürich. Der 53-Jährige tritt die Nachfolge von Hubert Niggli an, der per 1. Juli 2019 als Mitglied der Geschäftsleitung der Suva das Departement Finanzen übernimmt.

  • Martin Nellen
    Martin Nellen
    Leiter Unternehmenskommunikation
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Edith Müller Loretz

Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4200 Mitarbeitende. Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,2 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 129 000 Unternehmen bzw. 2,0 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Suva-Rat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.