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Sicherer Velofahren dank Virtual Reality

Ein Drittel aller Strassenverkehrsunfälle in der Unfallstatistik der Suva sind Velounfälle. Das sind rund 18 000 Velounfälle pro Jahr - 82% davon sind Selbstunfälle, 18% Kollisionen. Vorausschauendes Fahren kann Gefahrensituationen rechtzeitig entschärfen und Selbstunfälle wie auch Kollisionen verhindern. Die Suva, die Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich und das Verkehrshaus der Schweiz haben sich zu diesem Thema zusammengetan. Am 9. April wird im Verkehrshaus der Schweiz die Besucherattraktion «Virtual-Reality-Velo» eröffnet. Zur Vermittlung des Themas wird auf Virtual-Reality-Technik gesetzt.

Die neue Besucherattraktion «Virtual-Reality-Velo» umfasst eine Themeninsel mit vier Velos. Ausgerüstet mit Virtual-Reality-Brillen erleben die Besucherin und der Besucher die Fahrt in einer typischen Verkehrssituation. Die virtuelle Welt fokussiert auf potentielle Gefahren und schult vorausschauendes Fahren. «Unfallprävention im Strassenverkehr ist ein wichtiger Bestandteil in der Ausstellung. Dieses Thema interaktiv mit Partnern erlebbar zu machen, ist ein Mehrwert für unsere Besucher», sagt Verkehrshaus-Direktor Martin Bütikofer.

Virtual Reality im Einsatz für die Prävention

Die Besucherattraktion setzt auf digitales Lernen: Auf den Velos erlebt eine vierköpfige Familie hautnah und ganz ohne reale Unfallgefahr, wie man als Velofahrer im Strassenverkehr sicher fährt. Die 360-Grad-Filme visualisieren gefährliche Begegnungspunkte im Strassenverkehr. Wernher Brucks, Leiter Verkehrssicherheit der Stadt Zürich, betont: «Gerade die Unfallgefahren im Strassenverkehr lassen sich mit dieser Technologie optimal und ohne Risiko vermitteln, zum Beispiel der Blick über die Schulter auf dem Velo. Wenn man das mit der Virtual-Reality-Brille geübt hat, geht es noch mehr in Fleisch und Blut über und wird wahrscheinlich auf der Strasse angewandt. In der virtuellen Welt lernt man nicht nur mit Augen und Ohren, sondern mit dem ganzen Körper.» Brucks schätzt die Verwendung von 360-Grad-Filmen auch im Verkehrsunterricht als wegweisend ein: «Früher oder später wird diese neue Technologie auch Einzug in die Schulzimmer halten. Sie ist geeignet, das richtige Verhalten im Strassenverkehr in einem sicheren Umfeld zu üben, bevor man den realen Gefahren ausgesetzt ist.»

Vorausschauend fahren und Gefahren erkennen

Die Suva erinnert alle Verkehrsteilnehmenden daran, dass mit vorausschauendem Fahren Gefahren rechtzeitig erkannt werden können. Wichtig ist, andere Verkehrsteilnehmende nie aus den Augen zu verlieren und sich in sie hineinzuversetzen. Corinne Decurtins, Kampagnenleiterin Velo bei der Suva, ergänzt: «Wenn ich die Verkehrssituation überblicke, erkenne ich rechtzeitig Tramschienen oder Hindernisse auf der Strasse. Ich weiss als Velofahrerin, dass ich bei Lastwagen nie rechts anhalten darf, weil mich der LKW-Fahrer im toten Winkel nicht sieht. Auch als Autofahrerin muss ich die anderen Verkehrsteilnehmenden im Blick behalten und Velofahrer nur mit sicherem Abstand überholen.»

Die neue Besucherattraktion «Virtual-Reality-Velo» wird am 9. April 2019 um 10.30 Uhr im Verkehrshaus der Schweiz eröffnet. Gäste aus der Wirtschaft und Politik sind zur Eröffnung eingeladen.

Mehr Informationen zur Velokampagne der Suva  .

Mehr Information zum Thema Gefahren erkennen auf dem Velo mit Virtual Reality der Stadt Zürich   (in Deutsch).

Virtual-Reality-Fahrt

Eine Virtual-Reality-Fahrt auf dem Velo erleben?

Auskünfte an Medienschaffende erteilt für die Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich:

Heiko Ciceri, Kommunikationsverantwortlicher Dienstabteilung Verkehr
Tel. 044 411 89 95, Anschreiben
Mehr Informationen: www.stadt-zuerich.ch/dav-360   

Auskünfte an Medienschaffende erteilt für das Verkehrshaus der Schweiz:

Olivier Burger, Leiter Unternehmenskommunikation Verkehrshaus der Schweiz
Tel. 041 375 74 72, Anschreiben
Mehr Informationen: www.verkehrshaus.ch  

Auskünfte an Medienschaffende erteilt für die Suva:

Natascha Obermayr, Unternehmenskommunikation
Tel. 041 419 59 10, Anschreiben
Suva-Newsletter abonnieren: www.suva.ch/newsletter  

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Virtual Reality im Einsatz für die Prävention.

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In der virtuellen Welt lernt man nicht nur mit Augen und Ohren, sondern mit dem ganzen Körper.

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360-Grad-Filme visualisieren gefährliche Begegnungspunkte im Strassenverkehr.

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Eröffnungsevent «Virtual-Reality-Velo» im Verkehrshaus der Schweiz

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Eröffnungsevent «Virtual-Reality-Velo» im Verkehrshaus der Schweiz

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Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 4200 Mitarbeitende. Als selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,2 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 129 000 Unternehmen bzw. 2,0 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Suva-Rat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.