Anzugsträger mit Blatt in Brusttasche

Nachhaltigkeit

  • Die Suva engagiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene.
  • Eine Wesentlichkeitsmatrix zeigt die Handlungsfelder mit hoher und sehr hoher Bedeutung für die Suva und ihre Anspruchsgruppen auf.

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Suva

Nachhaltigkeit ist für die Suva ein wichtiges Thema: Unsere Produkte und Dienstleistungen wie auch unser Betrieb erfüllen ökologische, ökonomische und soziale Anforderungen.

Ausgehend von den Erfahrungen der ersten Jahre hat eine Fachgruppe im Juni 2015 die Nachhaltigkeitsstrategie überprüft. Sie identifizierte die relevanten Handlungsfelder auf allen drei Ebenen – Ökologie, Ökonomie und Soziales – der Nachhaltigkeit. Die Methode orientierte sich an internationalen Standards wie der Global Reporting Initiative (GRI). Dazu wurden die Bedürfnisse der Anspruchsgruppen betrachtet und die wichtigsten Geschäftsprozesse miteinbezogen.

Das Resultat ist eine breit abgestützte Wesentlichkeitsmatrix. Sie zeigt die Handlungsfelder mit hoher oder sehr hoher Wichtigkeit für die Nachhaltigkeit der Suva.

Die neu erarbeitete und breit abgestützte Nachhaltigkeitsstrategie wurde im Sommer 2015 von der Geschäftsleitung der Suva verabschiedet.

Die Wesentlichkeitsmatrix

Die Wesentlichkeitsmatrix spiegelt einerseits das Kerngeschäft wider – Unfallversicherung, Prävention und Wiedereingliederung – mit dem die Suva einen gesellschaftlich wichtigen Beitrag leistet. Sie nimmt andererseits auch Themen mit besonderer ökologischer und sozialer Verantwortung auf wie Klimaschutz, Chancengleichheit oder nachhaltige Beschaffung. Sie stehen im Kern der neuen Nachhaltigkeitsstrategie.

Wesentlichkeitsmatrix der Suva.

Das Modell Suva

Das Modell Suva vereint Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Damit deckt es relevante Handlungsfelder der Wesentlichkeitsmatrix ab. Im Fokus der sozialen Nachhaltigkeit steht das Engagement in Prävention und Wiedereingliederung. Auch der umfassende Versicherungsschutz gehört dazu, genauso wie die betriebswirtschaftliche Effizienz ohne Gewinnorientierung: Gewinne fliessen in Form tieferer Prämien wieder an die Versicherten zurück.

Umweltmanagement und Klimaschutz

Die Suva will als Beitrag an die Klimaziele der Schweiz den Treibhausgas-Ausstoss reduzieren. Sie hat ein CO2-Reduktionsziel formuliert. Dazu bestimmte sie ihre wichtigsten Verursacher von Treibhausgas-Emissionen sowie ihr Reduktionspotenzial. Bis 2025 will die Suva die betrieblichen CO2-Emissionen um 30 Prozent reduzieren.

Nachhaltigkeit ist auch ein integraler Bestandteil der Anlageklasse Immobilien. Die Suva sucht bei ihren Investitionen nach ökologisch, ökonomisch und sozial ausgewogenen Lösungen.

Mit der Implementierung eines Controlling- und Rating-Instruments soll eine langfristige Ertragsentwicklung von Immobilien möglich werden.

Die laufende Erhebung des Energieverbrauchs nach Energieträger gibt Auskunft über den CO2-Ausstoss der Immobilien. Über 70 Prozent der Liegenschaften der Suva sind gut bis sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, wie die Erhebung der ÖV-Güteklasse gezeigt hat.

Angaben zum Immobilien-Portfolio und den verschiedenen Nutzungen.

Immobilien

Aktiv gegen Energieverschwendung

Die Mitarbeitenden selbst machen einen wesentlichen Teil der Nachhaltigkeit aus. In Projekten zum Umdenken und Verhaltensänderungen werden sie eingebunden. Das Projekt Goodbye Standby beispielsweise zielte darauf ab, den Energieverschwendung am Arbeitsplatz durch Geräte im Standby-Modus zu reduzieren. Verhaltensänderungen aber auch technische Hilfsmittel wie Zeitschaltuhren sollen dazu beitragen, 150 000 kWh pro Jahr einzusparen. In Bern förderte zudem die Agentur zusammen mit Mobility die kombinierte Nutzung von Verkehrsmitteln um so eine nachhaltigere Mobilität zu erreichen.

Mann schaltet Büroleuchte an.

Soziale Verantwortung

Die Schaffung von Alterswohnungen ist ein wichtiger Beitrag zur demografischen Entwicklung. Bei Neubauten berücksichtigt die Suva deshalb den Wandel der Lebensformen und Haushaltsgrössen sowie den Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum.

CAD-Animation Aussenansicht Gebäude Alterswohnen Emmenfeld

Faire und attraktive Arbeitgeberin

Als Arbeitgeberin strebt die Suva an, dass die Altersstruktur der Mitarbeitenden der Alterspyramide der Schweiz entspricht.

Die Suva möchte eine attraktive und faire Arbeitgeberin sein und legt Wert auf Chancengleicheit, zum Beispiel auch auf Lohngleichheit: 2015 führte die Suva zusammen mit dem Forschungsinstitut für Arbeit und Arbeitsrecht der Universität St. Gallen eine Überprüfung der Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen durch. Die unerklärte Lohndifferenz von zwei Prozent liegt gemäss den Forschern deutlich unter dem gesamten Branchendurchschnitt. Dieses gute Ergebnis zeigt, dass sich die Suva eindeutig auf dem Weg zur gelebten Lohngleichheit befindet.

Informieren Sie sich zu den vielseitigen Arbeitsplätzen und offenen Stellen.

Arbeitgeberin

Nachhaltigkeit bei Anlagen

Neben den finanziellen Gesichtspunkten spielen seit Jahren auch ökologische, ethische und soziale Aspekte eine wichtige Rolle bei der Anlagepolitik. Zentral bleiben die ökonomische Nachhaltigkeit und die finanzielle Stabilität. Die Suva bleibt den Renditezielen verpflichtet. Das Anlagevermögen ist zweckgebunden. Es dient zur Deckung der gesetzlich vorgegebenen finanziellen Verpflichtung der Suva gegenüber ihren Versicherten.

Die Suva ist Unterzeichnerin der «United Nations Principles for Responsible Investments (UNPRI)». Als Gründungsmitglied engagiert sich die Suva seit 2015 im Schweizer Verein für verantwortungsbewusste Kapitalanlagen (SVVK).

Erfahren Sie mehr zu den Anlagen, zur Rendite und Performance.

Anlagestrategie

Weitere Handlungsfelder

In der Beschaffung strebt die Suva an, diese nach nachhaltigen Kriterien zu optimieren. In einem ersten Schritt identifizierte sie die aus Nachhaltigkeitssicht relevanten Beschaffungen.

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