Stand Up Paddling: Tipps und Technik für mehr Sicherheit

Christian Berner,

Fast schwerelos über das Wasser gleiten, vom Alltag abschalten und gleichzeitig Sport betreiben. Stand Up Paddling ist im Trend. Schauen Sie unsere Sicherheitstipps.

Schnell ein Brett kaufen, ab aufs Wasser und lospaddeln. Die meisten SUP-Einsteiger tun dies ohne Vorkenntnisse und ohne Einführungskurs. Viele Einsteiger unterschätzen die Kraft von Wind und Wellen oder gehen mit Material aufs Wasser, das nicht seetauglich ist.

Stand Up Paddling: Tipps vom Experten

Wer die folgenden Sicherheitstipps beachtet, kann verhindern, in Seenot zu geraten.

Gemäss Statistik der UVG-Versicherer (Unfallversicherungsgesetz) haben sich im letzten Jahr rund 500 Wassersportler beim Stand Up Paddling verletzt. 90 Prozent der Verunfallten sind über 30 Jahre alt. Zwei Drittel sind Männer. Die Meisten verletzen sich durch Stürze. Dabei verlieren die Stehpaddler das Gleichgewicht und prallen auf das Brett oder auf groben Grund. Häufig ist auch das Paddel selber die Ursache für Verletzungen.

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Wie die Statistik zeigt, sind die Hälfte der Verletzungen Verrenkungen, Verstauchungen, Zerrungen, sowie Muskel-, Sehnen und Meniskusverletzungen. Behandeln lassen mussten sich die Stehpaddler aber auch wegen offenen Wunden an den Füssen, sowie im Gesicht und an den Zähnen.