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Augenbeschwerden am Bildschirmarbeitsplatz mit Ergonomie vermeiden

Wissen Sie, wie Sie Ihre Augen am Bildschirmarbeitsplatz vor Ermüdung schützen? Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Arbeitsplatz optimal einrichten. Im Nu lassen sich Tisch, Stuhl, Bildschirm und Tastatur richtig positionieren. Und auch mit der Körperhaltung, mit Bewegung und Pausen beugen Sie Augenbeschwerden vor.

Inhalt

Kurz und bündig

Die Tätigkeit an einem Bildschirmarbeitsplatz kann zu Augenbeschwerden führen. Doch mit einer guten Ergonomie lassen sich Augenprobleme vermeiden.

  • Richten Sie Ihren Arbeitsplatz optimal ein, um Ihre Augen nicht zu ermüden.
  • Wir zeigen Ihnen die häufigsten Fehler am Arbeitsplatz, die zu Augenbeschwerden führen.
  • Lernen Sie, wie Sie beschwerdefrei und entspannt am Bildschirm arbeiten.

Augenbeschwerden

Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Augen am Bildschirmarbeitsplatz schonen. Denn Augenbeschwerden können vermieden werden. Machen Sie den Check: Ertappen Sie sich bei folgenden Fehlern? 

Bildschirm zu hoch

Der Monitor sollte auf der richtigen Höhe stehen. Wenn Sie den Kopf entspannt halten, sollte Ihr Blick leicht nach unten auf die Mitte des Bildschirms gerichtet sein. 

Eine junge Frau sitzt vor einem Computer. Ihre Kopfhaltung ist entspannt, und sie schaut leicht nach unten auf den Bildschirm.

Prüfen Sie, ob Ihre Bildschirmhöhe korrekt eingestellt ist. Die Oberkante des Monitors muss sich mindestens 10 cm (eine Handbreite) unter Ihrer Augenhöhe befinden. Ab 24 Zoll muss ein Bildschirm bis zur Tischplatte abgesenkt werden können.

Eine junge Frau blickt über den Rand ihres Bildschirms. Die Oberkante liegt, ergonomisch korrekt, handbreit unter ihrer Augenhöhe.

Sehdistanz stimmt nicht

Die optimale Distanz hängt von folgenden Faktoren ab: Bildschirmgrösse, Auflösung, Software, Sehvermögen und benutzte Sehhilfen.

Die Sehdistanz sollte bei den heutigen Bildschirmgrössen (19 bis 21 Zoll) zwischen 60 und 80 cm betragen. Bei einer mittelgrossen Person entspricht dies ungefähr dem Abstand zwischen den Fingerspitzen des ausgestreckten Arms und den Augen.

Bei grösseren Bildschirmen (ab 24 Zoll) kann der Abstand vergrössert werden. Achtung! Ein grösserer Bildschirm bedeutet oft eine hohe Auflösung, d.h. eine kleinere Zeichengrösse. Benutzen Sie die Zoom-Option (z.B. Ctrl+Scroll-Rad).

Ein Mann sitzt vor einem Bildschirm. Mit seinem ausgestreckten Arm und Finger kontrolliert er, ob die Sehdistanz stimmt.

Standard-Gleitsichtbrillen ungeeignet

Standard-Gleitsichtbrillen sind für die Bildschirmarbeit nicht empfehlenswert. Das Sehfeld im Übergangsbereich, also in der Bildschirmdistanz, ist stark eingeschränkt und hat die Form eines Uhrglases.

Wir sehen einen Bildschirm durch eine Standard-Gleitsichtbrille. Eine junge Frau sitzt auf der gegenüberliegenden Pultseite. Nur ein schmaler Bereich in der Mitte des Sehfeldes ist scharf, der Rest verschwommen.

Um mehr zu sehen, schauen Trägerinnen und Träger von Standard-Gleitsichtbrillen durch den unteren Brillenteil, also auf Lesedistanz. Hier ist die Schärfezone zwar grösser. Doch kippen wir dabei unwillkürlich den Kopf in den Nacken, was zu Nackenverspannungen führt.

Ein Mann blickt auf einen Bildschirm. Er hat den Kopf nach hinten geneigt, um trotz seiner Standard-Gleitsichtbrille gut zu sehen.
Wir sehen einen Bildschirm durch eine Standard-Gleitsichtbrille. Eine junge Frau sitzt auf der gegenüberliegenden Pultseite. Nur ein schmaler Bereich in der Mitte des Sehfeldes ist scharf, der Rest verschwommen.

Möchten Sie weiterhin eine Gleitsichtbrille verwenden? Eine mögliche Lösung bieten Gleitsichtbrillen mit «Indoor-Gläsern», so genannte PC-Brillen, die einen breiteren Übergangsbereich aufweisen.

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