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Beim FC Schindler gilt: Spiellust statt Verletzungsfrust.

Der 35-jährige Marco Bühler coacht den FC Schindler. «Natürlich geben wir vollen Einsatz auf dem Rasen. Wichtiger als der Sieg ist jedoch der Spass und der ist nur vorhanden, wenn alle verletzungsfrei bleiben», beschreibt Bühler die Mannschaftsphilosophie. Bisher hatte sein Team Glück. In den acht Jahren, in denen Bühler dabei ist, habe es noch keine grossen Verletzungen gegeben. Ist das wirklich reine Glückssache? Wohl eher nicht. Denn die Mannschaft des FC Schindler beachtet die wichtigsten Regeln, welche Verletzungen beim Fussballspielen vermeiden helfen. So tragen beispielsweise alle Spieler während dem Match sowie im Training Schienbeinschoner. «Ausserdem wärmen wir uns immer auf, bevor wir tschutten. Und wir starten jedes Training mit einigen Kraft- und Stretchübungen.»

Eine gute Fitness reduziert das Risiko von Verletzungen wesentlich.

Fit-Programm für Sportler

«Prävention mit dem Mahnfinger bringt nichts»

Der Firma Schindler ist es wichtig, dass die Mitarbeitenden verstehen, dass es bei allen Präventionsthemen immer um sie selber geht. Ute Bauckhorn, Leiterin «Health and Safety» bei Schindler Schweiz: «Wenn wir mit dem Mahnfinger auftreten, bringt dies gar nichts. Wir müssen die Mitarbeitenden mit Argumenten für die Prävention überzeugen und daraus eine intrinsische Motivation machen.» Anfang 2017 hat Schindler Schweiz das Programm «It’s my life» gestartet. Es geht darum, dass am Abend alle Mitarbeitenden wieder gesund nach Hause kommen und sich dort ebenfalls so verhalten, dass sie möglichst verletzungsfrei bleiben. Beispielsweise wenn sie am Feierabend noch aufs Fussballfeld gehen.

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Die Firma Schindler setzt bei der Unfall-Prävention auf Eigenverantwortlichkeit.

Fairplay als zentrale Richtlinie

Den Online-Fussballtest  der Suva haben die Spieler des FC Schindler bisher noch nicht gekannt. Dieser zeigt, wie hoch das eigene Verletzungsrisiko ist und in welchen Bereichen es Verbesserungspotenzial gibt. Drei Spieler führten den Test durch, wobei eines auffiel: Alle schnitten beim Punkt «Fairplay» sehr gut ab. «Wenn andere Spieler bei Freundschaftsspielen zu hart agieren, weise ich sie sofort darauf hin», erklärt der 52-jährige José Blanco das Resultat. «Ich riskiere doch nicht, dass ich wegen einer Verletzung am nächsten Tag nicht mehr arbeiten kann.» Rico Rinderknecht ergänzt, dass man auch innerhalb des Teams darauf achte, dass keiner die Sache zu ernst nehme. Ähnlich sieht das Mike Schmidt. Er ziehe eher mal das Bein zurück, als dass er durchziehe und sich oder andere verletze. «Ich gehe lieber als Verlierer vom Platz als mit einer Verletzung.»