In der Schweiz verunfallen jedes Jahr über 25 000 Arbeitnehmende schwer. Einige der Betroffenen sind danach auf langjährige Betreuung und Förderung angewiesen. Auf die umfassende Betreuung und Förderung von Menschen mit geistiger, körperlicher oder psychischer Behinderung hat sich die «Landscheide» spezialisiert. Der Verein bietet 33 betreute Wohn- und Arbeitsplätze in sechs verschiedenen Arbeits- und Beschäftigungsgruppen. Die «Landscheide» versteht sich als Institution für Menschen aus der ganzen Ostschweiz. «Als Unfallversicherung hat die Suva tagtäglich mit Menschen zu tun, die auf langjährige Betreuung und Förderung angewiesen sind. Umso mehr schätzen wir Institutionen wie die 'Landscheide'», würdigt Willi Kleeli, Leiter der Suva St. Gallen, das Engagement. Deshalb verzichten die Mitarbeitenden der Suva in diesem Jahr auf ein Weihnachtsgeschenk und spenden stattdessen den dafür vorgesehenen Betrag von 25 000 Franken an die «Landscheide».

Check-Übergabe mit Paralympics-Legende Heinz Frei
Der Check über 25 000 Franken wurde am Mittwochvormittag, 27. November, durch Willi Kleeli an die «Landscheide» übergeben. Vor Ort durfte auch Heinz Frei, Schweizer Paralympics-Legende, begrüsst werden. Der mehrfache Behindertensportler des Jahres kennt die Herausforderungen als Querschnittgelähmter und erzählte von seinen Erfahrungen. Ausserdem unterstützte Frei die Besucher bei ihren ersten Fahrversuchen mit einem Handbike. Rund 100 Interessierte durften am eigenen Leib erfahren, wie sich die Fortbewegung auf einem Fahrrad anfühlt, das alleine durch die Arme angetrieben wird. Weil Bewegung für Menschen mit geistiger, körperlicher und physischer Behinderung besonders wichtig ist, plant die «Landscheide» mit der Weihnachtsspende der Suva den Bau eines Fitnessraums. «Wir möchten in Zukunft ein breites Sportangebot und entsprechende Therapiemöglichkeiten anbieten können», erklärt Christian Gertsch, Direktor der «Landscheide». Den bis anhin stehen lediglich vereinzelte Hometrainer im Eingangsbereich; es fehlen jedoch Trainingsmöglichkeiten für körperlich Behinderte.
Adventsverkauf zum Thema «1001 Nacht»
Die Check-Übergabe der Suva hat auch den Adventsverkauf der «Landscheide» eingeläutet. Am 27. und 28. November sowie am 1. Dezember präsentieren die Bewohner der Institution Gebrauchs- und Dekorationsgegenstände, die sie in den vergangenen Monaten in den hauseigenen Werkstätten herstellten. Jedes Jahr richten sich alle Werkstätte – von der Buchbinderei und Papierverarbeitung über die Textil- und Webeabteilung bis hin zur Seidenmalerei und Porzellanwerkstätte – nach dem Thema des Adventsverkaufs aus. In diesem Jahr dürfen sich die Besucher über orientalischen Glanz aus «1001 Nacht» freuen.

Weitere Informationen über die «Landscheide» unter www.landscheide.ch .

Bilder stehen zur Verfügung unter www.photopress.ch/image/Suva 

Auskünfte an Medienschaffende erteilt:

Barbara Senn, Unternehmenskommunikation
Tel. 041 419 54 76, barbara.senn@suva.ch 


Die seit 1918 tätige Suva beschäftigt am Hauptsitz in Luzern, in den schweizweit 18 Agenturen und in den zwei Rehabilitationskliniken Bellikon und Sion rund 3200 Mitarbeitende. Als selbständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts mit 4,2 Mrd. Franken Prämienvolumen versichert sie rund 120 000 Unternehmen bzw. 1,9 Mio. Berufstätige gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten. Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Zudem führt sie im Auftrag des Bundes seit 2005 auch die Militärversicherung. Die Dienstleistungen der Suva umfassen Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Sie arbeitet selbsttragend, ohne öffentliche Gelder und gibt Gewinne in Form von tieferen Prämien an die Versicherten zurück. Im Verwaltungsrat sind die Sozialpartner – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – und der Bund vertreten.