Arbeitsplatz-assoziiertes Asthma und Reactive Airways Dysfunction Syndrome: Abklärung, Diagnose und Management

Inhalt

Arbeitsplatz-assoziiertes Asthma und Reactive Airways Dysfunction Syndrome: Abklärung, Diagnose und Management
Publikationsnummer
3601-37.D
Infomittel
Factsheet, PDF
Ausgabe
01.09.2026

Beschreibung

Arbeitsplatzassoziiertes Asthma ist eine häufige, aber oft übersehene Berufskrankheit, die bei Neudiagnosen oder Verschlechterungen frühzeitig fachärztlich abgeklärt werden muss. Es wird unter schieden zwischen dem sensibilisierend induzierten Asthma (SIA) und dem irritativ induzierten Asthma (IIA), zu dem auch das durch Unfälle ausgelöste RADS zählt. 

Die Diagnose stützt sich auf eine detaillierte Arbeitsanamnese sowie objektive Tests wie serielle Peak- Flow-Messungen oder spezifische Inhalationstests. 

Präventiv hat der Schutz nach dem STOP-Prinzip oberste Priorität, wobei die Substitution von Schadstoffen die wirksamste Massnahme darstellt. Bei bleibenden Schäden sieht das Unfallversicherungsgesetz und die Verordnung dazu Schutzmechanismen wie die Nichteignungsverfügung (NEV) sowie eine finanzielle Integritätsentschädigung vor.

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