Ein Lernender erzählt von den Folgen seines Arbeitsunfalls

Inhalt

undefined
Standard Variante
Infomittel
Videos, MP4
Ausgabe
05.05.2020

Beschreibung

Der Lehrling Matias Braun wurde von seinem Vorgesetzten gebeten, eigenständig den Gabelstapler zu bedienen. Da nahm sein Leben auf einmal eine tragische Wendung. Bei einem Arbeitsunfall verlor der Auszubildende Teile seines Fusses und musste aufgrund bleibender Schäden seine Wunschlehre als Lebensmitteltechnologe Fachrichtung Getränke abbrechen. Er hatte grosse Pläne für seine weitere Karriere; er wollte im Beruf arbeiten, vielleicht sogar die Meisterprüfung absolvieren oder eine Weiterbildung als Lebensmittelingenieur besuchen. Dies war nun alles nicht mehr möglich. 

Zusätzlich zu den beruflichen Folgen litt auch sein Privatleben stark unter dem Arbeitsunfall. Er schämte sich aufgrund seiner Verletzungen am Fuss und traute sich für zwei Jahre nicht mehr mit Freunden im nahe gelegenen Hallwilersee zu schwimmen. Erst im dritten Sommer nach dem Unfall wagte es Matias Braun wieder in den See. 

Noch immer fragt er sich jedoch, was geschehen wäre, wenn er im rechten Moment STOPP gesagt hätte und ein umfangreicher Arbeitsschutz vorhanden gewesen wäre.

Beachten Sie deshalb folgende Informationen:

  • In der Schweiz erleiden jedes Jahr 23 000 Lernende einen Berufsunfall.
  • Jährlich verlieren drei Lernende bei einem Arbeitsunfall ihr Leben.
  • Das darf und muss nicht sein. Sagen Sie STOPP, wenn Gefahr droht.

Finden Sie diese Seite hilfreich?

Weiterführende Themen